| # | Team | Sp | Pkt |
|---|---|---|---|
| 1 | Dt. Bank | 6 | 16 |
| 2 | Roisdorfer Quellen | 6 | 15 |
| 3 | Jägerhof | 6 | 14 |
| 4 | MW Stachel | 7 | 10 |
| 5 | Post WN | 4 | 9 |
| 6 | SG Bonn | 5 | 7 |
| 7 | BM BF | 6 | 6 |
| 8 | Bundestag | 6 | 4 |
| 9 | Oper Bonn | 6 | 2 |
| 10 | Stadtwerke | 6 | 0 |
|
|
||
![]() Roisdorfer Quellen |
- vs- |
![]() Stadtwerke |
![]() | Heute | 216 |
![]() | Gestern | 297 |
![]() | Diese Woche | 1861 |
![]() | Dieser Monat | 6868 |
![]() | Gesamt | 197922 |
| Roisdorfer Quellen - SpVgg Niederpleis 0:0 (0:0) |
|
|
|
|
Keine Tore im Regen von Dransdorf Schiedsrichterentscheidungen interessanter als das Spiel
Man lernt nie aus, zumindest nicht beim Thema „Regelauslegung im Fußball". Auch beim gestrigen Spiel gegen die Mannschaft der SpVgg. Niederpleis waren die Tiger vom Verletzungspech gebeutelt. Rudi „Recke" Kurtscheid war zwar anwesend, aber an Fußballspielen ist bei ihm immer noch nicht zu denken. Auch der etatmäßige Libero Sascha Wasserberg war noch durch seine Fußprellung außer Gefecht gesetzt. Glücklicherweise ist sein Verdauungstrakt davon nicht betroffen, sodass „Wasie" sich kurz vor dem Anpfiff im Männerklo einschloss und sich an 3-lagigem Toilettenpapier erfreute. Offensichtlich kennt er diesen Luxus von Zuhause aus nicht. Matthias Stapf, der Senior und Dauerläufer von der rechten Seite, fehlte dank eines Kuraufenthaltes in der Dominikanischen Republik. Auch Guido Rübhausen war angeschlagen, an einen Einsatz von Beginn an war nicht zu denken. So fiel Guido im Vorfeld der Partie eher durch üble Beleidigungen via Internet auf, als durch seriöse Vorbereitung auf das Spiel. Mit zehnminütiger Verspätung pfiff Schiedsrichter Ernst Schwarz die Partie an, die er auf 2 * 40 Minuten verkürzt hatte. Von diesem erfahrenen Mann wird noch zu sprechen sein. Von Beginn an nahmen die Tiger das Heft in die Hand. Durch aggressives Pressing und körperbetontes Spiel unterband man jeglichen Kombinationsfussball der Niederpleiser. Jeder besann sich auf seine Stärken: Stefan Scholz und Sascha Kentenich nahmen den Stürmern des Gegners jegliche Lust und Motivation am Spiel, Sascha Mönch ackerte in der Spitze um jeden Ball, und Matthias Palm kurbelte das Spiel mit viel Einsatz über die rechte Seite an. Nach 10 Minuten hatte Manfred Hoffmann die erste Chance, verzog aber aus knapp 18 Metern. Auch Stefan Scholz wollte heute unbedingt ein Tor erzielen. Bis unter die Halskrause gedopt mit Gulaschsuppe aus der Marktschänke, feuerte der Abwehrspezialist oft aus der Distanz auf das Tor des Gegners. Seine Granaten gingen knapp am rechten Pfosten vorbei ins Seitenaus. Nach 20 Minuten gab es das erste Lebenszeichen der Niederpleiser, aber Nils Albrecht im Tor war nicht zu bezwingen. Besonders nach Standards waren die Tiger gefährlich, die von Sven Stapf getretenen Eckbälle waren brandgefährlich. Mehrfach hatten Sascha Mönch, Matthias Palm, und jaaa Scholli-Nazionale die Chance zur Führung. Der Einsatz des Teams und die Bereitschaft bis an die Grenze zu gehen war aller Ehren wert, der einzige der ein wenig deplaziert wirkte war unsere Marokkanische Perle Abdel, der keine Gegner zum Frischmachen fand. Offensichtlich waren die Niederpleiser in der 1. Halbzeit vom Einsatzwillen der Tiger überrascht, denn so sehr Abdel auch jemanden zum Spielen suchte, er fand keinen. Hier wäre der Einsatz der Super-Nanny sicherlich überlegenswert gewesen. Mit einem für den Gegner etwas schmeichelhaftem Remis ging es in die Halbzeit, die vom Schiedsrichter mit einem Abpfiff direkt nach einem Eckball für die Tiger eingeläutet wurde. Regeltechnisch ist das korrekt, deutet aber nicht unbedingt auf Fingerspitzengefühl hin.
Die 2. Halbzeit war das Highlight des Spiels, zumindest für die anwesenden Zuschauer und den Schiedsrichter. 10 Minuten nach Wiederanpfiff durchbrach „Turbo" Stapf die gegnerische Deckung und lief wie vom Affen gebissen auf das Tor zu. Nur noch der Torwart stand der verdienten Führung im Weg. Was nun folgte war sehr schmerzhaft für den sympathischen Bürohengst: Der Torwart stürmte aus seinem Tor und wollte Sven in einen Zweikampf verwickeln. Der Linksaussen der Tiger schaffte es noch den Ball über den anstürmenden Torhüter zu heben. Unmittelbar danach hatte Sven ein Erlebnis das sich anfühlen musste, als wäre er von einem Güterzug überrollt worden. Der Torhüter räumte Sven dermaßen hart aus dem Weg, dass jedem Wrestling-Fan das Herz aufgegangen wäre. Jeder am Platz, selbst der Torhüter der Niederpleiser, rechnete mit der einzig vertretbaren Entscheidung: Platzverweis und Strafstoß für Roisdorf. Doch der Schiedsrichter, dessen Stellungsspiel in dieser Situation suboptimal war, entschied auf Abstoß. Sven Stapf, der aus einem Nebel aus Schmerzen dagegen protestierte, wurde mit der gelben Karte bedacht. Nun war in einem fairen Spiel völlig unnötigerweise Härte drin. Nach einer ausbleibenden Einwurfentscheidung für die Tiger liefen die Fans und verletzten Spieler der Roisdorfer heiß. Es wurde heftig protestiert und gemeckert, was den offensichtlich etwas zartbeseiteten Schiedsrichter zur Androhung seiner Abreise trieb. Erst als die „Randalierer" und Kategorie C – Fans den Platz verlassen hatten, setzte er die Partie fort. Aber Sascha Wasserberg, der möglicherweise Verwandschaft in der Zone hatte, wendete einen STASI-Trick an, und trat als getarnter Fan mit neuer Jacke und Mütze in Erscheinung. Fortan wurde er nur noch mit „Herr Mielke" angesprochen. Nur 5 Minuten nach dieser Szene ergab sich für den verletzten Sven Stapf die Möglichkeit zur Rache am gegnerischen Torhüter. Zur Ausführung eines Freistoßes aus 20 Metern ließ er sich einwechseln und legte seine ganze Wut in den Schuß. Leider konnte der Torhüter diesen Schuß parieren. Nun nahmen die Niederpleiser das Heft in die Hand und drückten die Tiger in die eigene Hälfte zurück. Nach einem schnell ausgespielten Konter trafen die Niederpleiser ins Tor. 22 Spieler hatten es gesehen, 11 Spieler jubelten, 11 Spieler waren schockiert, nur einer blieb die Ruhe selbst: Ernst Schwarz. Wegen einer angeblichen Abseitsstellung verweigerte der erfahrene Schiedsrichter dem Tor die Anerkennung. Selbst Spieler der Roisdorfer konnten keine Abseitsstellung feststellen, schnell machte der Begriff „Konzessionsentscheidung" die Runde. Nun wurde der Schiedsrichter zum Hauptdarsteller dieses Dramas: Nachdem Matthias Palm bei einem Gegenspieler gefühlte 10 Schritte zu spät kam und diesen fliegen lies, verweigerte Herr Schwarz die fällige gelbe Karte. Sehr zur Verwunderung aller Anwesenden. Aber Moses gab sein bestes und kämpfte wie ein Tiger um seine Karte: In einem Zweikampf an der Torlinie des Gegners senste er seinen Gegenspieler erneut um, das hatte Folgen: Zum einen gab es endlich die Verwarnung für den Sechser der Tiger, zum anderen brach sich der Gegenspieler in dieser Szene den Arm. Auch eine Tätlichkeit eines Niederpleisers an Stefan Scholz, Scholli wurde vom Gegenspieler umgeschubst, blieb ungeahndet. So endete ein eigentlich faires Spiel, mit viel Gemecker, einem gebrochenen Arm, und ohne Tore. Letztendlich war es ein verdientes Unentschieden, das beiden Mannschaften nicht weiterhilft.
Dem verletzten Spieler der Niederpleiser wünschen wir auf diesem Wege eine schnelle und baldige Genesung!!!!
Roisdorfer Quellen 0:0 (0:0) SpVgg Niederpleis
Team: Nils - Scholli, Witty, Sascha - Andy, Stefan vdK, Abdel, Moses - Sven (Guido) - Manni, Tendel
Tore: Fehlanzeige Zuschauer: ca. 25 Schiedsrichter: Ernst Schwarz (Ennert Küdighoven) Gelbe Karten: Andy (Mecker, was sonst), Sven (Meckern), Moses (Foul) |
|
Information | Kontakt | Impressum
© 2010 BSG Roisdorfer Quellen e.V. - Alle Rechte vorbehalten
Die Homepage wird gesponsert von Frisör Palm