| # | Team | Sp | Pkt |
|---|---|---|---|
| 1 | Dt. Bank | 6 | 16 |
| 2 | Roisdorfer Quellen | 6 | 15 |
| 3 | Jägerhof | 6 | 14 |
| 4 | MW Stachel | 7 | 10 |
| 5 | Post WN | 4 | 9 |
| 6 | SG Bonn | 5 | 7 |
| 7 | BM BF | 6 | 6 |
| 8 | Bundestag | 6 | 4 |
| 9 | Oper Bonn | 6 | 2 |
| 10 | Stadtwerke | 6 | 0 |
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![]() Roisdorfer Quellen |
- vs- |
![]() Stadtwerke |
![]() | Heute | 215 |
![]() | Gestern | 297 |
![]() | Diese Woche | 1860 |
![]() | Dieser Monat | 6867 |
![]() | Gesamt | 197921 |
| Oper Bonn - Roisdorfer Quellen 1:2 (1:2) |
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Rückblick: Am 09.03. sollte das Aushängeschild des Roisdorfer Fußballs sein erstes Saisonspiel austragen, obwohl es eigentlich schon der fünfte Spieltag war. Man war gespannt auf die 2009er Mannschaft der Oper Bonn, gegen die man in der bisherigen Vereinsgeschichte noch nicht verloren hatte (Anmerkung: Am 24.08. wurden auch diese Serie endlich gebrochen). Doch anstatt ein volles Ensemble präsentieren zu können, war die Oper nur mit einem Nontett angereist. Auch wenn ein Spiel gegen einen vollzähligen Gegner immer interessanter ist, standen die Vorzeichen durch diese Situation sehr gut. Wer aber nicht gut stand, sondern eher gut lag, war der Schiedsrichter auf seiner Couch. Bis zur vorgeschriebenen Wartezeit erschien kein Schiedsrichter am Sportplatz Friesdorfer Straße. Der Vorschlag der Bonner Oper, einen ihrer Männer pfeifen zu lassen, und dafür unsere Spieleranzahl auch auf Acht zu verringern, wurde nach sehr großer Bedenkzeit dankend mit den Worten „Näh!“ abgelehnt. Noch eine Nachholspiel mehr in der noch jungen Saison.
Da innerhalb der Saison schon viele Spiele neuangesetzt werden konnten, wurde das Spiel auf den 05.10 verlegt. Diesmal reiste die Roisdorfer Mannschaft mit mehr Respekt an. Hatte man doch vor fünf Wochen erst deutlich gegen die starke Mannschaft der Oper Zuhause verloren. Beeindruckend auch die Serie der Theatertruppe. Von den letzten sieben Spielen wurden sechs Spiele in folge gewonnen. Nur gegen den Aufstiegsaspiranten der SG Bonn zog man mit 2:1 knapp den kürzeren. Da es den ganzen Tag über leicht geregnet hatte, glich der Platz einer Schlammarena. Das vor dem Spiel angesetzte Training der Friesdorfer Jugendmannschaften tat den Rest. Auf diesem schwierigen Geläuf vertraute der Trainer Scholz wieder dem Abwehrbollwerk von letzter Woche. Vor dem letzte Woche sehr sicher agierenden und seine Vordermänner gut ordnenden Witts Daniel spielten in der Abwehr Sascha Kentenich und der Stefan VdK. Im Mittelfeld sollte Andreas Krutwig als Beißer nach Hinten absichern, damit sich Sven Stapf und Abdel Aouinat vollkommen auf ihr kreatives Spiel konzentrieren können. Auf den Außenbahnen spielte, wie gewohnt, Guido Rübhausen und als kleine Überraschung Sascha Wasserberg, der sich auf einem türkischen Basar eine gesunde Bräune erfeilscht hatte. Ganz zufrieden war er vor dem Spiel nicht mit dieser Entscheidung, schien die Umstellung von Liegestuhl auf Dauerlauf zu groß. Im Sturm war das eingespielte Sturmduo Sascha Mönch und Manfred Hoffmann wieder gesetzt. Die spärlich gepolsterte Ersatzbank im Sportplatz Friesdorfer Straße wurde mit Stefan Scholz und Matthias Palm aufgefüllt. Das Spiel konnte, gegen einen diesmal vollständig erschienenen Gegner, beginnen. Direkt von Anfang an wurde klar, dass man heute auf diesem Platz keinen Schönheitspreis gewinnen konnte. Pässe wurden durch Pfützen entscheidend gebremst und schnelle Antritte waren auch meistens unmöglich. Diese Eigenschaften machten vor allem Manfred Hoffmann zu schaffen, dessen Torgefährlichkeit zu großen Teilen im schnellen Antritt und hoher Endgeschwindigkeit begründet ist. Dennoch kamen schon in der Anfangsphase ein paar ansehnliche Kombinationen auf beiden Seiten zustande. So auch in der 5.Minute, als ein schneller Pass über die linke Seite einen Konter einleitete. Der Ball wurde wiederum in die Mitte gepasst, wo der Roisdorfer Spieler nur unfair vom Ball getrennt werden konnte. Wieso es keinen Elfmeter gab, sondern einen Freistoß innerhalb des Sechszehnmeterraums, ist der Redaktion leider nicht mehr ganz klar (wer genauer bescheid weiß, soll sich bitte melden). Da es keine Proteste gab, geht diese Entscheidung schon in Ordnung. Allgemein wirkte der Schiedsrichter sehr diplomatisch und leitete das Spiel ohne gelbe Karte. Dennoch wurden alle Foulspiele richtig gepfiffen und das Spiel verlief, trotz des Untergrundes, sehr fair. Zurück zum Freistoß: Wie letzte Woche schon, legte sich Sven Stapf den Ball zurecht, während sich ¾ der Oper auf der Torlinie verteilten. Anstatt ein risikoreiches Abspiel zu wagen oder den Ball anzuschneiden, entschied sich die 10 der Roisdorfer Quellen für den Hammer. Saftig trat er den Ball ins linke Ecke, von wo der Ball über den Umweg eines Gegenspielers, das Tor doch noch erreichte. Vergleiche zum Bremer Naldo sind nicht ganz unbegründet, auch wenn Daniel Witt gerne etwas mehr Spin im Ball gesehen hätte. Auch nach dem Tor war Roisdorf die spielbestimmende Mannschaft. Nach einem Traumpass von Sven aus dem Mittelfeld, stürmte Sascha Wasserberg schnellen Schrittes in den Strafraum. Leider war sein Abschluss zu hoch angesetzt. In einer weiteren Aktion tankte sich unserer Dribbelspezialist Abdel gefühlte dreimal durch die Opernabwehr, bis er letztendlich im Fünfmeterraum am Abschluss scheiterte. Seine Panini-stickerseite „Bonner Oper“ sollte nun aber komplett sein.
Was in der 12. Minute passierte, hätte selbst Hertha BSC nicht besser geschafft. Nach einer Roisdorfer Ecke setzte die Nummer 10 der Oper zu einem langen Pass an, der zwischen Roisdorfer Abwehr und Torwart landete. Leider wurde nach dem Motto „Nimm du ihn, ich hab ihn sicher“ gehandelt, und so brachte der bisher stark spielende Stefan VdK seinen Schlussmann mit einem zu weit geratenen Pass in höchste Bredouille. Dieser konnte den gegnerischen Stürmer nur durch Trikotziehen am Torschuss hindern. Folgerichtig gab es Strafstoß für den Gegner, der diesen souverän zum Ausgleich nutze. Als kleine Anekdote ist zu erwähnen, dass VdK kurz vor dieser Aktion selbst die bösen Geister durch den Ausspruch „Heute zu Null!“ beschworen hatte. Trotz diesem Rückschlages setzte Roisdorf weiter zum Angriff an. In der 17. Minute setzte sich Sascha Wasserberg stark auf der linken Außenbahn durch und zog in Lahm-manier Richtung Mitte. Der Schuss konnte vom Torwart pariert, werden jedoch stand Abdel goldrichtig und konnte unbedrängt zur erneuten Führung einnetzen. Auch dieses Tor glich dem Spiel gegen die Post. Im weiteren Spielverlauf kam man immer wieder zu sehr aussichtsreichen Torchancen, die aber entweder gut gehalten wurde, oder ihr Ziel verfehlten. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit erhöhte die Bonner Oper den Druck und kam zu mehrere Eckbällen, die zweimal gefährlich nah an das Tor geköpft wurden...von Roisdorfer Spielern. Ohne Spielerwechsel startete die Mannschaft aus dem Vorgebirge in den zweiten Spielabschnitt. Dies ist zum einen auch darauf zurück zuführen, dass sich der Chefkoch seinem Alterego „Butzekack“ widmete und deshalb für taktische Anweisungen nicht zur Verfügung stand. Zum anderen zeigte die Startelf eine solide und gute Gesamtleistung. Einziges Manko war die Torausbeute, die aber sicherlich nicht durch die Einwechslung von Abwehrspielern verbessert werden würde. Auch in den letzten 40 Minuten erspielten sich die Roisdorfer Quellen einige 100% Torchancen, die leider ein ums andere Mal nicht verwertet wurden. Erwähnenswert hier ein starker Antritt von Sascha Wasserberg, der im Strafraum vom Gegenspieler zu Fall gebracht wurde. Obwohl deutlich im Strafraum, gab es wieder nur einen direkten Freistoß. Der gefoulte versuchte selbst sein Glück, doch der Ball flog am Tor vorbei. Als lustige und den Spielbericht auflockernde Anekdote kann die Entstehung der ersten Auswechslung erzählt werden. Nachdem Sascha Wasserberg per Gehfehler vom Gegnder gelegt wurde, kündigte der Trainer Stefan Scholz den Wechsel Wasserberg/Palm für die nächsten zehn Minuten an. Als kurze Zeit später Sascha Wasserberg bei einem Kopfballduell attackiert wurde und dies gewohnt lautstark beim Schiedsrichter kund tat, wurde die Auswechslung auf fünf Minuten verkürzt, auch zum Schutz des Spielers. Leider stellte sich auch diese Zeitansage als zu optimistisch heraus, denn beim direkt darauf folgenden Einwurf erwischte ein Gegenspieler unseren Linksfuß an selbigen, der das Spielfeld mit einer schweren Mittelfußprellung verletzt verlassen musste. So wurden aus zehn Minuten, 90 Sekunden.
Im weiteren Spielverlauf passierten keine weiteren Vorkommnisse. Roisdorf scheiterte an seiner Abschlussschwäche, dafür unterband die Abwehr Hinten alle Bestrebungen des Gegners, doch noch ein erstes Tor aus dem Spiel heraus zu erzielen. Mit 2:1 hat man somit erfolgreich Revanche an der 4:1 Niederlage genommen. Der anvisierte 4. Platz wurde wieder erreicht, wobei die Spielvereinigung Niederpleis noch zwei Spiele mehr bestreiten muss. Vorher müssen die Jungs von der anderen Rheinseite aber erst mal am kommenden Montag nach Dransdorf. Auch hier gilt es für die Roisdorfer Mannschaft, etwas gut zumachen. Verlor man das Hinspiel in Niederpleis doch deutlich mit 4:1.Am nächsten Montag werden dann wohl auch die ersten Aufsteiger feststehen. Es nähert sich die spannende Schlussphase der Saison. Oper Bonn 1:2 (1:2) Roisdorfer Quellen
Team: Nils - Witty, VdK, Sascha (Scholli) - Andy, Abdel, Wasie (Moses), Sven, Guido - Tendel, Manni
Tore: 0:1 Sven (5. Minute, Freistoß), 1:1 Oper (12. Minute, Elfmeter), 1:2 Abdel (17. Minute) |
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