| # | Team | Sp | Pkt |
|---|---|---|---|
| 1 | Dt. Bank | 6 | 16 |
| 2 | Roisdorfer Quellen | 6 | 15 |
| 3 | Jägerhof | 6 | 14 |
| 4 | MW Stachel | 7 | 10 |
| 5 | Post WN | 4 | 9 |
| 6 | SG Bonn | 5 | 7 |
| 7 | BM BF | 6 | 6 |
| 8 | Bundestag | 6 | 4 |
| 9 | Oper Bonn | 6 | 2 |
| 10 | Stadtwerke | 6 | 0 |
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![]() Roisdorfer Quellen |
- vs- |
![]() Stadtwerke |
![]() | Heute | 215 |
![]() | Gestern | 297 |
![]() | Diese Woche | 1860 |
![]() | Dieser Monat | 6867 |
![]() | Gesamt | 197921 |
| MW Stachel - Roisdorfer Quellen 2:3 (0:2) |
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Sascha Kentenich schießt nicht nur Zuhause scharf Sieg gegen MW Stachel, Manfred Hoffmann sorgt für Spannung
Gestern Abend traten die Tiger aus Roisdorf bei MW Stachel im Rheindorfer Kessel an. Auf dem Papier eigentlich eine klare Angelegenheit, der Tabellenvierte zu Gast beim Kellerkind aus der Kellerkneipe. rainer Stefan Scholz musste Mathias Stapf (Rotsperre) und Neuzugang Björn Lamprichs (Erkältung) ersetzen. Zudem gingen Daniel Witt und Sascha Wasserberg angeschlagen in die Partie. Wasie brachte sein Wehwehchen mit einem derart großen Pflaster zum Ausdruck, dass viele sich fragten ob er mit einer Schrotflinte attackiert worden wäre. Da diesmal auch der Stachel mit 12 Leuten am Platz eintraf und auch der Schiedsrichter Boban Mutavdzic pünktlich im Kessel erschienen, war alles für ein großes Fußballfest angerichtet.
Und die Tiger bissen zu wie ein Mufti nach dem Ramadan: Nach 30 Sekunden nutzte Manfred Hoffmann einen Fehler der gegnerischen Abwehr eiskalt und vollstreckte zum 1:0. Unsere größte Schwäche, die ersten 5 Minuten, waren jetzt auf einmal unsere Stärke. Bis zu diesem Tor hatten genau 3 Spieler des Gegners den Ball berührt: Die beiden Stürmer beim Anstoß, sowie der Torwart der den Ball direkt zum nächsten Versuch nach vorne warf. Es entwickelte sich das erwartete Spiel: Die Tiger beherrschten das Geschehen nach Belieben, der Gegner zog sein berüchtigtes „Stachel-Catenaccio" mit einer 8-er Kette vor dem eigenen Tor auf. Der Spielaufbau des Gegners bestand aus langen Bällen ins Nirvana der Roisdorfer Defensive, und einem Stoßgebet gen Himmel das was passieren könnte. Angriff auf Angriff wurde aufgezogen, leider ließ mit zunehmender Spieldauer die Präzision im Passspiel nach, sodass sich nicht viel zwingendes entwickelte. Die Tiger begannen stark – um dann noch stärker nachzulassen. Für Highlights sorgte nunmehr der Gegner mit Befreiungsschlägen in die Auerberger Hochhausschluchten, und ein (fussballerisch) mäßig begabter Tiger-Fan, dessen Versuche Ersatzbälle ins Spiel zu bringen bisweilen an „Filigrantechniker" wie Vinnie Jones erinnerten. Auch Moses Palm biss sich in der Partie fest: Nach dem Abpfiff hatte er mindestens genauso viele falsche Einwürfe produziert, wie Tendel Saisontore. Mitten in diese Tristesse fiel dann das zweite Tor für die Roisdorfer Jungs: Einen Freistoß des bärenstarken (und mittlerweile ohne Pflaster spielenden) Sascha Wasserberg in den 5-er des Gegners, verfehlte zuerst Sturmtank Tendel, doch am langen Pfosten hielt Andy Krutwig seinen Haarhelm in die Flugbahn des Balles und netzte ein. Mit der beruhigenden Führung im Rücken verflachte das Spiel nur noch mehr, und auch Stachel kam zu einigen Gelegenheiten, die aber für Nils Albrecht im Tor kein Problem darstellten.
In der 2. Halbzeit stellte Trainer Stefan Scholz um: Für Guido Rübhausen und Stefan vdK kamen „Papa" Kentenich und „Frischmacher" Abdel ins Spiel. Beide ausgewechselten Spieler nahmen diese Entscheidung mit nebulösen Bemerkungen über Beschwerden bei der Bild-Zeitung zur Kenntnis. In der Stachel Abwehr konnte sich Abdel so richtig austoben, hier fand er genug Spielkameraden für seine Dribblings, richtig effektiv war er leider nicht. Sascha Kentenich spielte gewohnt robust und gewann jeden Zweikampf. Nach einer Ecke von Sven Stapf stellte Sascha Kentenich dann unter Beweis, dass er nicht nur Zuhause scharf schießen kann: Die Ecke wurde von Abdel mit dem Kopf auf den langen Pfosten verlängert, und Papa Kentenich packte den Hammer aus und drosch den Ball durch das Tornetz in die schönen Blumen hinter dem Tor. Sein Torjubel war ganz seinem Sohn gewidmet, hoffen wir mal das er irgendwann in die großen Fußstapfen seines Vaters treten wird. Nun war das Spiel durch – dachten alle. Der Stachel, der niemals aufsteckte, wollte sich mit der Niederlage nicht abfinden und spielte nun offensiver. Mit einem sehenswerten Schuß aus 25 Metern kamen die „Thekenfußballer" zum ersten Tor. Nils Albrecht war ohne Chance. In der nun weit aufgerückten Deckung des Stachels waren auf einmal Lücken, und einen Konter hätte Manfred Hoffmann fast zur Entscheidung genutzt. Mustergültig von Sascha Mönch freigespielt, stand er völlig frei im gegnerischen Strafraum, konnte den Ball in Ruhe annehmen, und drosch völlig indisponiert vorbei. Anscheinend wollte er die Spannung erhalten. Dann unterlief Trainer Stefan Scholz die größte menschliche Fehlentscheidung seit der Gründung des SV Werder Bremen: Er stellte Manni in die Abwehr. In der Nachspielzeit brach auf der linken Seite ein Stachelaner durch, und Manfred Hoffmann packte die Sense aus – leider im Strafraum. Den fälligen Elfmeter verwandelte der Gegner sicher. Glücklicherweise passierte in der letzten Minute nichts mehr, sodass die Tiger den Platz letztlich verdient als Sieger verließen. Ein Dank gilt auch dem äußerst fairen Gegner und dem souveränen Schiedsrichter. Zum Saisonabschluss wartet in der nächsten Woche die Mannschaft des Maritim Hotels auf die Tiger, allerdings ohne Sturmtank Tendel. Seine Quote wird bei 9 Toren bleiben.
MW Stachel 2:3 (0:2) Roisdorfer Quellen
Es spielten: Nils Albrecht – Stefan Scholz, Daniel Witt ©, Stefan van der Koelen, Sascha Kentenich – Sascha Wasserberg, Abdel Aouninat (oder so), Guido Rübhausen, Andy Krutwig, Sven Stapf (mit Bierkasten), Moses Palm – Manfred Hoffmann, Sascha Mönch
Tore: 0:1 Manfred Hoffmann (1. Min.), 0:2 Andy Krutwig (32. Min.), 0:3 Sascha Kentenich (52. Min.), 1:3 Stachel (62. Min.), 2:3 Stachel (80. Min. / Foulelfmeter)
Schiedsrichter: Boban Mutavdzic (Bonn)
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