Deutscher Bundestag - Roisdorfer Quellen 1:2 (0:1) PDF Drucken E-Mail
  

Am 17. August endete die diesjährige Sommerpause mit dem 17.Spieltag der C-Gruppe. Der Gegner, an diesem heißen Abend, war die Mannschaft des deutschen Bundestages. Ungern erinnert man sich an das Hinspiel, dass 3:4 verloren ging. Zum einen verlor man das Spiel knapp und unglücklich, zum anderen war die Schiedsrichterleistung eine der schlechtesten der letzten Jahre.

 
Im Rückspiel wollte man zeigen, dass gegen einen starken Gegner wie dem Bundestag, mehr drin ist als ein Unentschieden oder eine Niederlage. Etwas überraschend findet sich der große Verlierer der Rückrunde 2008 nur im Mittelfeld der Tabelle wieder. Ein Grund sind die deutlich weniger bestrittenen Partien, zum anderen verlor man gegen (auf dem Papier) schwächere Gegner. Zu beachten ist aber auch das schwere Restprogramm gegen die komplette Tabellenspitze, unter anderem noch zwei Spielen gegen Niederpleis.
 
Nachdem das Spiel verspätet angepfiffen wurde, ergaben sich zügig erste Chancen für die Mannschaft der Roisdorfer Quellen. Obwohl man in einer, bis dato noch nicht dar gewesenen, Aufstellung spielen musste, funktionierte der Ballvortrag Richtung Doppelspitze Hoffmann/Stapf sehr gut. Leider zeigte sich aber auch schon dort die etwas leichtsinnige Verwertung der Torchancen. Mehrmals suchten Guido Rübhausen und Sven Stapf den Abschluss im gegnerischen Strafraum,. Doch der Ball konnte entweder vom Torwart leicht entschärft werden oder verfehlte sein Ziel um ein paar Meter.
Nach einem Foul Höhe Mittellinie, legte sich Libero Sascha Wasserberg den Ball zur langen Hereingabe zurecht. Am langen Pfosten brauchte Manfred Hoffmann den perfekt geschlagenen Ball nur noch per Kopf in die Maschen einzunicken. Von beiden toll gemacht.
Auch danach gab es im Roisdorfer Offensivspiel keinen Einbruch. Gestärkt durch einen sicher stehenden Abwehrriegel, wurden immer wieder schöne Bälle über die Außen gespielt. Letztendlich waren aber nur mehrere Eckbälle das Ergebnis dieser Kombinationen. Zweimal versuchte Matthias Palm nach Ecken an den Ball zu kommen, agierte dabei aber mit Kopf bzw. Fuß zu zögerlich und konnte deshalb nicht nennenswert für Gefahr sorgen.
Um den Gegner aber nicht zu vergessen, hier die beste Chance der ersten Halbzeit: Nach einem Eckball herrschte gewohnt Chaos im Roisdorfer Sechszehner. Daniel Witt konnte in letzter Sekunde für den schon geschlagenen Nils Albrecht im Tor den Ball auf der Linie klären.
 
Aus der Halbzeitpause kamen die Roisdorfer, wie der Gegner es liebt und schätzt, völlig verschlafen. Nun spielte der Gegner zum Großteil auf ein Tor. Das Mittelfeld der Quellen konnte sich nur mühsam auf die veränderte Aufstellung des Gegners einstellen.
So kam es dann auch, dass ein Sonntagsschuß des quirligen Mittelfeldspielers, den Ausgleichstreffer für den Bundestages einleitete: Der Ball schlug über Nils Albrecht an die Unterkante der Latte ein, von da auf die Linie. Die jüngere Generation fühlte sich an das legendäre Wembleytor auf Youtube erinnert...nur die Auflösung war ansehnlicher. Der Schiedsrichter blieb aber cool, machte den Fehler seines Berufskollegen von damals wett und ließ weiterspielen. Als schnellster befreite sich ein Stürmer des Bundestag von der kollektiven Körperstarre und köpfte den Ball unbedrängt ins Tor.

Es schien so, als würde sich die leichtfertige Vergabe der Torchancen in Halbzeit Eins rächen. Doch die Roisdorfer Mannschaft fand wieder zurück in Spiel. Hinten wurde sich wieder auf die Abwehrstärke der...
Entstand 1:2 winken

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