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MW Stachel - Roisdorfer Quellen 2:3 (0:2) |
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Geschrieben von: Falko, am Dienstag, den 27. Oktober 2009 um 12:17 Uhr
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Sascha Kentenich schießt nicht nur Zuhause scharf
Sieg gegen MW Stachel, Manfred Hoffmann sorgt für Spannung
Gestern Abend traten die Tiger aus Roisdorf bei MW Stachel im Rheindorfer Kessel an. Auf dem Papier eigentlich eine klare Angelegenheit, der Tabellenvierte zu Gast beim Kellerkind aus der Kellerkneipe.
rainer Stefan Scholz musste Mathias Stapf (Rotsperre) und Neuzugang Björn Lamprichs (Erkältung) ersetzen. Zudem gingen Daniel Witt und Sascha Wasserberg angeschlagen in die Partie. Wasie brachte sein Wehwehchen mit einem derart großen Pflaster zum Ausdruck, dass viele sich fragten ob er mit einer Schrotflinte attackiert worden wäre.
Da diesmal auch der Stachel mit 12 Leuten am Platz eintraf und auch der Schiedsrichter Boban Mutavdzic pünktlich im Kessel erschienen, war alles für ein großes Fußballfest angerichtet.
Und die Tiger bissen zu wie ein Mufti nach dem Ramadan:
Nach 30 Sekunden nutzte Manfred Hoffmann einen Fehler der gegnerischen Abwehr eiskalt und vollstreckte zum 1:0. Unsere größte Schwäche, die ersten 5 Minuten, waren jetzt auf einmal unsere Stärke.
Bis zu diesem Tor hatten genau 3 Spieler des Gegners den Ball berührt: Die beiden Stürmer beim Anstoß, sowie der Torwart der den Ball direkt zum nächsten Versuch nach vorne warf.
Es entwickelte sich das erwartete Spiel: Die Tiger beherrschten das Geschehen nach Belieben, der Gegner zog sein berüchtigtes „Stachel-Catenaccio" mit einer 8-er Kette vor dem eigenen Tor auf.
Der Spielaufbau des Gegners bestand aus langen Bällen ins Nirvana der Roisdorfer Defensive, und einem Stoßgebet gen Himmel das was passieren könnte.
Angriff auf Angriff wurde aufgezogen, leider ließ mit zunehmender Spieldauer die Präzision im Passspiel nach, sodass sich nicht viel zwingendes entwickelte. Die Tiger begannen stark – um dann noch stärker nachzulassen. Für Highlights sorgte nunmehr der Gegner mit Befreiungsschlägen in die Auerberger Hochhausschluchten, und ein (fussballerisch) mäßig begabter Tiger-Fan, dessen Versuche Ersatzbälle ins Spiel zu bringen bisweilen an „Filigrantechniker" wie Vinnie Jones erinnerten.
Auch Moses Palm biss sich in der Partie fest: Nach dem Abpfiff hatte er mindestens genauso viele falsche Einwürfe produziert, wie Tendel Saisontore.
Mitten in diese Tristesse fiel dann das zweite Tor für die Roisdorfer Jungs: Einen Freistoß des bärenstarken (und mittlerweile ohne Pflaster spielenden) Sascha Wasserberg in den 5-er des Gegners, verfehlte zuerst Sturmtank Tendel, doch am langen Pfosten hielt Andy Krutwig seinen Haarhelm in die Flugbahn des Balles und netzte ein.
Mit der beruhigenden Führung im Rücken verflachte das Spiel nur noch mehr, und auch Stachel kam zu einigen Gelegenheiten, die aber für Nils Albrecht im Tor kein Problem darstellten.
In der 2. Halbzeit stellte Trainer Stefan Scholz um: Für Guido Rübhausen und Stefan vdK kamen „Papa" Kentenich und „Frischmacher" Abdel ins Spiel. Beide ausgewechselten Spieler nahmen diese Entscheidung mit nebulösen Bemerkungen über Beschwerden bei der Bild-Zeitung zur Kenntnis.
In der Stachel Abwehr konnte sich Abdel so richtig austoben, hier fand er genug Spielkameraden für seine Dribblings, richtig effektiv war er leider nicht. Sascha Kentenich spielte gewohnt robust und gewann jeden Zweikampf. Nach einer Ecke von Sven Stapf stellte Sascha Kentenich dann unter Beweis, dass er nicht nur Zuhause scharf schießen kann:
Die Ecke wurde von Abdel mit dem Kopf auf den langen Pfosten verlängert, und Papa Kentenich packte den Hammer aus und drosch den Ball durch das Tornetz in die schönen Blumen hinter dem Tor.
Sein Torjubel war ganz seinem Sohn gewidmet, hoffen wir mal das er irgendwann in die großen Fußstapfen seines Vaters treten wird.
Nun war das Spiel durch – dachten alle. Der Stachel, der niemals aufsteckte, wollte sich mit der Niederlage nicht abfinden und spielte nun offensiver. Mit einem sehenswerten Schuß aus 25 Metern kamen die „Thekenfußballer" zum ersten Tor. Nils Albrecht war ohne Chance.
In der nun weit aufgerückten Deckung des Stachels waren auf einmal Lücken, und einen Konter hätte Manfred Hoffmann fast zur Entscheidung genutzt. Mustergültig von Sascha Mönch freigespielt, stand er völlig frei im gegnerischen Strafraum, konnte den Ball in Ruhe annehmen, und drosch völlig indisponiert vorbei. Anscheinend wollte er die Spannung erhalten.
Dann unterlief Trainer Stefan Scholz die größte menschliche Fehlentscheidung seit der Gründung des SV Werder Bremen: Er stellte Manni in die Abwehr.
In der Nachspielzeit brach auf der linken Seite ein Stachelaner durch, und Manfred Hoffmann packte die Sense aus – leider im Strafraum.
Den fälligen Elfmeter verwandelte der Gegner sicher.
Glücklicherweise passierte in der letzten Minute nichts mehr, sodass die Tiger den Platz letztlich verdient als Sieger verließen.
Ein Dank gilt auch dem äußerst fairen Gegner und dem souveränen Schiedsrichter.
Zum Saisonabschluss wartet in der nächsten Woche die Mannschaft des Maritim Hotels auf die Tiger, allerdings ohne Sturmtank Tendel. Seine Quote wird bei 9 Toren bleiben.
MW Stachel 2:3 (0:2) Roisdorfer Quellen
Es spielten: Nils Albrecht – Stefan Scholz, Daniel Witt ©, Stefan van der Koelen, Sascha Kentenich – Sascha Wasserberg, Abdel Aouninat (oder so), Guido Rübhausen, Andy Krutwig, Sven Stapf (mit Bierkasten), Moses Palm – Manfred Hoffmann, Sascha Mönch
Tore: 0:1 Manfred Hoffmann (1. Min.), 0:2 Andy Krutwig (32. Min.), 0:3 Sascha Kentenich (52. Min.), 1:3 Stachel (62. Min.), 2:3 Stachel (80. Min. / Foulelfmeter)
Schiedsrichter: Boban Mutavdzic (Bonn)
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BSG Wissen Bonn - Roisdorfer Quellen 0:6 (0:1) |
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Geschrieben von: Moses, am Dienstag, den 20. Oktober 2009 um 00:00 Uhr
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Die Saison 2009 neigt sich so langsam dem Ende entgegen. Mit der Deutschen Welle steht der erste Aufsteiger fest, was nach den souveränen Leistungen aber auch von den meisten Vereinen angenommen wurde. Der Kampf um die verbliebenen zwei Aufstiegsplätze bleibt spannend. Die besten Chancen hat die Spielgemeinschaft Bonn, gefolgt von Jokon und der Spielvereinigung Niederpleis.
Für das Team der Roisdorfer Quellen hat sich das Saisonziel Aufstieg, nach mehreren Schwächephasen in der Saison, schon vor dem Saisonfinale als nicht mehr tragbar erwiesen. Deshalb wurde schnell das neue Ziel vierter Platz, der Deppenplatz, in den Köpfen der Spieler verinnerlicht. Und auch das Restprogramm, mit den Auswärtsspielen gegen Wissen, Stachel und Maritim, macht diese Vorgabe realisierbar.
Man traf also am gestrigen Montag, zum ersten mal in dieser Saison, auf das Team der BSG Wissen Bonn. Im Hinspiel wurde leider ohne frühzeitiges informieren abgesagt. Hier zeigte sich deutlich ein Problem der Mannschaft des wissenschaftlichen Institutes: Oft fehlt es an genügend Spielern. So war es auch nicht verwunderlich, dass die Roisdorfer Quellen, trotz gewohnt später Anreise, zuerst am Sportplatz Plittersdorf war. Schnell ging das Gerücht die Runde, dass auch dieses Spiel abgesagt würde, was aber schnell durch den herbeieilenden Vereinsvertreter der BSG Wissen aufgeklärt wurde. Wie auch die Mannschaft der SpVgg Niederpleis, bevorzugen die Wissen-Spieler die heimischen 4-Wände als Umkleidekabine und kommen in kompletter Montur zum Sportplatz.
Die Mannschaftsaufstellung, wie gewohnt auf irgendeinem Papierfetzen notiert, bot diesmal weniger Überraschungen als in den Vorwochen. Hinten sollten der VdK, Witty und Scholli den Roisdorfer Beton anrühren, davor spielte wie gewohnt Andy Krutwig. Im Mittelfeld dürfte diesmal wieder von Beginn Guido und Moses auf den Außenbahnen ran, im Mittelfeld agierte Abdel und als hängende Spitze Wasie. Im Sturm wie gewohnt das Erfolgsduo Manni und Tendel. Der Gegner konnte bis zum Anstoß auch auf elf Spieler zurückgreifen, so dass einem spannenden Fußballabend nichts mehr entgegen stand.
Das Team der BSG Wissen zeigt von Anfang an einen engagierten und fitten Eindruck. Im Mittelfeld kamen sie, bestärkt durch das zögerliche Verhalten der Roisdorfer Spieler, immer wieder in Ballbesitz. Gegen die teilweise falsch zugeordnete Defensive der Roisdorfer fanden sie dennoch kein Mittel. Auf der anderen Seite kam die Truppe vom Vorgebirge zu vereinzelten Torchancen durch lange Bälle, die aber nicht nennenswert verarbeitet werden konnte.
Wissen blieb weiterhin gefährlich, vor allem durch Standardsituationen. Nach einem Freistoß kam ein gegnerischer Spieler frei zum Kopfball, den die Roisdorfer Nummer eins mit einem schnellen Reflex noch parieren konnte. Im darauffolgenden Strafraumwirrwarr kam ein Wissenspieler zum Schuss, der noch geblockt werden konnte, im dritten Versuch traf dann dennoch ein Stürmer. Wie auch in der letzten Woche ging im Jubel der gegnerischen Mannschaft der Abseitspfiff des Unparteiischen unter. Eine sehr knappe Entscheidung, die auch hätte anders gepfiffen werden können.
Aufgewacht vom beinahe Rückstand, agierte die Roisdorfer Mannschaft jetzt besser. Im Mittelfeld tauschten Abdel und Wasie ihre Positionen. Ein Wechsel, der sich schnell bezahlt machte. Wasie sorgte für Ruhe im Spielaufbau und bediente mehrmals die vor ihm spielenden Stürmer und den wuselnden Abdel. Kurz vor Ende des ersten Spielabschnittes konnte sich der Sturmtank Tendel an der rechten Eckfahne den Ball erkämpfen und legte den Ball mustergültig Richtung 16er ab. Dort versuchte Manni sein glück mit einer Direktabnahme, die der gut spielende Torwart zwar halten konnte, den Ball aber abprallen musste. Der von rechts in den Strafraum stürmende Tendel brauchte jetzt nur noch Einzunicken. Weniger Minuten später war Halbzeit.
Für den mit Schienbeinkantensyndrom gehandicapten Moses kam in der Pause Matthias Stapf ins Spiel. Auch Andy Krutwig wurde eine Verschnaufpause gegönnt, für ihn kam der Neuzugang Björn Lamprich in die Partie.
Die Roisdorfer spielten so weiter, wie sie vor der Halbzeit begonnen hatten. Man stand jetzt auch Hinten sicherer und brachte den Ball immer wieder gefährlich zu den Spitzen. Nun sollten drei Protagonisten ins Rampenlicht rücken: Ein seit Wochen immer stärker spielender Abdel, ein seit paar Spieltagen unglücklich agierender Tendel und ein bis dahin doch eher guter gegnerischer Torwart.
Nachdem sich Tendel gut auf der linken Seite gegen einen Gegenspieler durchsetzte, versuchte er sein Glück und hielt Höhe 16er stramm aufs Tor. Wieder konnte der Torwart den Ball halten, dies leider mit einer eher ungünstigen Körperregion. Den Abpraller verwandelte dann Abdel zur 2:0 Führung der Roisdorfer. Nach kurzer Behandlung konnte der Torwart weiterspielen.
Kurz nach wiederanpfiff wurde der Roisdorfer Neuzugang Björn Lamprichs am gegnerischen Strafraum hoch angespielt. Anstatt den Ball runterzuholen, hielt er ihn wiederholt hoch und setzte, angepeitscht durch die Fans, dreimal zum Fallrückzieher an. Um sich aber nicht im ersten Spiel als Torschütze im Spielbericht eintragen zu müssen und einen Einstandskasten zu spendieren, passte er den Ball aber lieber zurück ins Mittelfeld. Trotzdem war spätestens nach dieser Aktion auf der Tribüne eine Volksfeststimmung.
Wenige Minuten später nahm Abdel einen hohen Ball am linken Eck des 16ers mit der Hacke mit, lupfte den Ball über seinen Rücken und zwei Gegner. Im folgenden Zweikampf holte er trotz Bedrängnis den Ball wieder runter, machte einen Übersteigerähnlichen Trick und netzte vom Fünfmeterraum eiskalt ins kurze Eck ein. Jetzt gab es kein Halten mehr auf der Roisdorfer Bank, hatte man so ein Tor doch höchstens in Werbespots von Sportartikelherstellern bestaunen können. Damit der Torschütze nicht in solchen Werbefilmen auftritt, unterbreitete der Roisdorfer Vorstand ihm noch im Torjubel eine Vertragsverlängerung zu verbesserten Konditionen. Eine klasse Einzelaktion, die schöner hätte nicht sein können. Für den gut spielenden Stefan Scholz kam Andy Krutwig zurück aufs Spielfeld, der gerne schon früher vom Kölschkasten (Danke an den edlen Spender Witty) genippt hätte. So spielte er in der für ihn neuen Position als Verteidiger.
Geschockt von diesem Doppelschlag, unterliefen der Mannschaft der BSG Wissen viele Pass- und Abstimmungsfehler. Diese nutze Guido Rübhausen und setzte in Zeitlupe zu einem 30-Meter Schuss an. Dieser senkte sich kurz vor dem Tor und fand seinen Weg zwischen Latte und Torwarthandschuh ins Netz. Der Torwart machte hier zum ersten mal eine unglückliche Figur. In der Hintermannschaft des Gegners wurde es jetzt zunehmend lauter.
Jeder Fehler wurde jetzt gnadenlos bestraft. So kam einen Abwehrspieler die Idee, einen seit der F-Jugend verbotenen Querpass vorm Tor zu spielen. Dieser konnte vom immer besser spielenden Sascha Mönch abgefangen werden. Nach ein paar Schritten versuchte er erneut sein Glück aus der Distanz. Der stramme Schuss ging dem Torwart durch die Hosenträger und rollte ins Tor. Auf Grund der schlechten Abwehrleistung und seinen zwei groben Schnitzern, legte sich der Torwart mit seinen Mitspielern und dem Schiedsrichter an, wofür er folgerichtig die Gelbe Karte sah. Doch anstatt sich nur ruhiger zu verhalten, drohte er dem Schiedsrichter und versuchte ihm körperlich nahe zu kommen. Glück für ihn, dass der Schiedsrichter dies nicht mitbekam bzw. mitbekommen wollte und seine Mitspieler sich schützend in den Weg stellten. Sehr schade, hatte die Mannschaft der BSG Wissen in der ersten Halbzeit doch gut mitgespielt und fast in Führung gegangen. So löste sich die Aufstellung und Einstellung der Mannschaft zunehmend auf. Der Torwart versuchte dich sogar hin und wieder an Dribblings und ließ sich schmollend extra viel Zeit beim zurückkehren ins Tor.
In einer weiteren guten Aktion setzte sich Sascha Mönch wiederholt auf der linken Seite durch. Beflügelt durch seine zwei Tore versuchte er sich durch die Abwehr zu tanken, übersah dabei leider auch den freien Mann in Form von Abdel und Manni. Aber wie heißt es so schön: Wer trifft hat recht! Unter Bedrängnis der Gegenspieler und kurz vor Verlust des Balles schaffte er aus der Drehung einen Schuss, der über Umwege ins Tor titschte. Der Trainer gönnte ihm für dieses tolle Spiel im Anschluss den Jubel der Fans und wechselte für ihn Moses Palm in das Spiel ein. Dieser wollte erst mit angezogener Jacke spielen, entscheid sich aber kurzfristig doch fürs besser passende Trikot.
Kurz vor Ende kam noch mal die BSG Wissen zu vereinzelten Chancen, da die Roisdorfer Quellen nach einer Roten Karte für Matthias Stapf in Unterzahl spielen mussten. Moses wechselte deshalb wieder auf den rechte Außenbahn, nachdem er sich als Stürmer nicht wirklich beweisen konnte. Keine nennenswerten Aktionen passierten mehr und so war kurze Zeit später das Spiel vorbei.
Der Sieg geht trotz der ersten starken Halbzeit von BSG Wissen in dieser Höhe in Ordnung, hatte die Mannschaft der Roisdorfer Quellen insgesamt doch mehr vom Spiel und die besseren Chancen. Hinzu kam ein überragend spielender Abdel, der sowohl vorne tolle Pässe spielte und oft das Dribbling suchte, sich aber auch nicht zu schade war, Hinten mit zu ackern. Auch die Leistung der beiden Stürmer muss erwähnt werden, die Abwehr immer wieder unter Druck setzte und keinen Ball verloren gaben. Sehr gut auch der Einstand von Björn Lamprichs, der zum ersten mal nach zwei Jahren Pausewieder ein Großfeldspiel bestritt. Die schon jetzt starke Leistung wird bestimmt in den nächsten Spielen bzw. der nächsten Saison noch gesteigert.
Natürlich darf man bei so einer Leistung nicht die Abwehr vergessen. Daniel Witt, Stefan VdK und Stefan Scholz konnten ihren Gegenspielern im entscheidenden Augenblick immer den Ball abluchsen und glänzten sonst auch durch einen ruhigen und sicheren Spielaufbau. Last, but not least: Nils blieb zum siebten Mal (davon dreimal in Folge) in dieser Saison ungeschlagen blieb. Mehr muss man dazu wohl nicht sagen! Solche Leistungen werden auch von einem Sascha Kentenich wohlwollend akzeptiert.
BSG Wissen Bonn 0:6 (0:1) Roisdorfer Quellen
Team: Nils - Witty, VdK, Scholli (Andy) - Andy (Björn), Wasie, Moses (Matthes), Guido - Abdel, Tendel (Moses), Manni
Tore: 0:1 Tendel (Manni), 0:2 Abdel (Tendel), 0:3 Abdel, 0:4 Guido, 0:5 Tendel, 0:6 Tendel
Karten: Matthes (Rot)
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Roisdorfer Quellen - SpVgg Niederpleis 0:0 (0:0) |
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Geschrieben von: Falko, am Dienstag, den 13. Oktober 2009 um 11:07 Uhr
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Keine Tore im Regen von Dransdorf
Schiedsrichterentscheidungen interessanter als das Spiel
Man lernt nie aus, zumindest nicht beim Thema „Regelauslegung im Fußball".
Auch beim gestrigen Spiel gegen die Mannschaft der SpVgg. Niederpleis waren die Tiger vom Verletzungspech gebeutelt. Rudi „Recke" Kurtscheid war zwar anwesend, aber an Fußballspielen ist bei ihm immer noch nicht zu denken. Auch der etatmäßige Libero Sascha Wasserberg war noch durch seine Fußprellung außer Gefecht gesetzt. Glücklicherweise ist sein Verdauungstrakt davon nicht betroffen, sodass „Wasie" sich kurz vor dem Anpfiff im Männerklo einschloss und sich an 3-lagigem Toilettenpapier erfreute. Offensichtlich kennt er diesen Luxus von Zuhause aus nicht. Matthias Stapf, der Senior und Dauerläufer von der rechten Seite, fehlte dank eines Kuraufenthaltes in der Dominikanischen Republik. Auch Guido Rübhausen war angeschlagen, an einen Einsatz von Beginn an war nicht zu denken. So fiel Guido im Vorfeld der Partie eher durch üble Beleidigungen via Internet auf, als durch seriöse Vorbereitung auf das Spiel.
Mit zehnminütiger Verspätung pfiff Schiedsrichter Ernst Schwarz die Partie an, die er auf 2 * 40 Minuten verkürzt hatte. Von diesem erfahrenen Mann wird noch zu sprechen sein.
Von Beginn an nahmen die Tiger das Heft in die Hand. Durch aggressives Pressing und körperbetontes Spiel unterband man jeglichen Kombinationsfussball der Niederpleiser. Jeder besann sich auf seine Stärken: Stefan Scholz und Sascha Kentenich nahmen den Stürmern des Gegners jegliche Lust und Motivation am Spiel, Sascha Mönch ackerte in der Spitze um jeden Ball, und Matthias Palm kurbelte das Spiel mit viel Einsatz über die rechte Seite an.
Nach 10 Minuten hatte Manfred Hoffmann die erste Chance, verzog aber aus knapp 18 Metern. Auch Stefan Scholz wollte heute unbedingt ein Tor erzielen. Bis unter die Halskrause gedopt mit Gulaschsuppe aus der Marktschänke, feuerte der Abwehrspezialist oft aus der Distanz auf das Tor des Gegners. Seine Granaten gingen knapp am rechten Pfosten vorbei ins Seitenaus.
Nach 20 Minuten gab es das erste Lebenszeichen der Niederpleiser, aber Nils Albrecht im Tor war nicht zu bezwingen.
Besonders nach Standards waren die Tiger gefährlich, die von Sven Stapf getretenen Eckbälle waren brandgefährlich. Mehrfach hatten Sascha Mönch, Matthias Palm, und jaaa Scholli-Nazionale die Chance zur Führung. Der Einsatz des Teams und die Bereitschaft bis an die Grenze zu gehen war aller Ehren wert, der einzige der ein wenig deplaziert wirkte war unsere Marokkanische Perle Abdel, der keine Gegner zum Frischmachen fand. Offensichtlich waren die Niederpleiser in der 1. Halbzeit vom Einsatzwillen der Tiger überrascht, denn so sehr Abdel auch jemanden zum Spielen suchte, er fand keinen. Hier wäre der Einsatz der Super-Nanny sicherlich überlegenswert gewesen.
Mit einem für den Gegner etwas schmeichelhaftem Remis ging es in die Halbzeit, die vom Schiedsrichter mit einem Abpfiff direkt nach einem Eckball für die Tiger eingeläutet wurde. Regeltechnisch ist das korrekt, deutet aber nicht unbedingt auf Fingerspitzengefühl hin.
Die 2. Halbzeit war das Highlight des Spiels, zumindest für die anwesenden Zuschauer und den Schiedsrichter.
10 Minuten nach Wiederanpfiff durchbrach „Turbo" Stapf die gegnerische Deckung und lief wie vom Affen gebissen auf das Tor zu. Nur noch der Torwart stand der verdienten Führung im Weg. Was nun folgte war sehr schmerzhaft für den sympathischen Bürohengst:
Der Torwart stürmte aus seinem Tor und wollte Sven in einen Zweikampf verwickeln. Der Linksaussen der Tiger schaffte es noch den Ball über den anstürmenden Torhüter zu heben. Unmittelbar danach hatte Sven ein Erlebnis das sich anfühlen musste, als wäre er von einem Güterzug überrollt worden. Der Torhüter räumte Sven dermaßen hart aus dem Weg, dass jedem Wrestling-Fan das Herz aufgegangen wäre. Jeder am Platz, selbst der Torhüter der Niederpleiser, rechnete mit der einzig vertretbaren Entscheidung: Platzverweis und Strafstoß für Roisdorf. Doch der Schiedsrichter, dessen Stellungsspiel in dieser Situation suboptimal war, entschied auf Abstoß. Sven Stapf, der aus einem Nebel aus Schmerzen dagegen protestierte, wurde mit der gelben Karte bedacht. Nun war in einem fairen Spiel völlig unnötigerweise Härte drin.
Nach einer ausbleibenden Einwurfentscheidung für die Tiger liefen die Fans und verletzten Spieler der Roisdorfer heiß. Es wurde heftig protestiert und gemeckert, was den offensichtlich etwas zartbeseiteten Schiedsrichter zur Androhung seiner Abreise trieb. Erst als die „Randalierer" und Kategorie C – Fans den Platz verlassen hatten, setzte er die Partie fort.
Aber Sascha Wasserberg, der möglicherweise Verwandschaft in der Zone hatte, wendete einen STASI-Trick an, und trat als getarnter Fan mit neuer Jacke und Mütze in Erscheinung. Fortan wurde er nur noch mit „Herr Mielke" angesprochen. Nur 5 Minuten nach dieser Szene ergab sich für den verletzten Sven Stapf die Möglichkeit zur Rache am gegnerischen Torhüter. Zur Ausführung eines Freistoßes aus 20 Metern ließ er sich einwechseln und legte seine ganze Wut in den Schuß. Leider konnte der Torhüter diesen Schuß parieren.
Nun nahmen die Niederpleiser das Heft in die Hand und drückten die Tiger in die eigene Hälfte zurück. Nach einem schnell ausgespielten Konter trafen die Niederpleiser ins Tor. 22 Spieler hatten es gesehen, 11 Spieler jubelten, 11 Spieler waren schockiert, nur einer blieb die Ruhe selbst: Ernst Schwarz.
Wegen einer angeblichen Abseitsstellung verweigerte der erfahrene Schiedsrichter dem Tor die Anerkennung. Selbst Spieler der Roisdorfer konnten keine Abseitsstellung feststellen, schnell machte der Begriff „Konzessionsentscheidung" die Runde.
Nun wurde der Schiedsrichter zum Hauptdarsteller dieses Dramas:
Nachdem Matthias Palm bei einem Gegenspieler gefühlte 10 Schritte zu spät kam und diesen fliegen lies, verweigerte Herr Schwarz die fällige gelbe Karte. Sehr zur Verwunderung aller Anwesenden. Aber Moses gab sein bestes und kämpfte wie ein Tiger um seine Karte: In einem Zweikampf an der Torlinie des Gegners senste er seinen Gegenspieler erneut um, das hatte Folgen: Zum einen gab es endlich die Verwarnung für den Sechser der Tiger, zum anderen brach sich der Gegenspieler in dieser Szene den Arm.
Auch eine Tätlichkeit eines Niederpleisers an Stefan Scholz, Scholli wurde vom Gegenspieler umgeschubst, blieb ungeahndet.
So endete ein eigentlich faires Spiel, mit viel Gemecker, einem gebrochenen Arm, und ohne Tore.
Letztendlich war es ein verdientes Unentschieden, das beiden Mannschaften nicht weiterhilft.
Dem verletzten Spieler der Niederpleiser wünschen wir auf diesem Wege eine schnelle und baldige Genesung!!!!
Roisdorfer Quellen 0:0 (0:0) SpVgg Niederpleis
Team: Nils - Scholli, Witty, Sascha - Andy, Stefan vdK, Abdel, Moses - Sven (Guido) - Manni, Tendel
Tore: Fehlanzeige
Zuschauer: ca. 25
Schiedsrichter: Ernst Schwarz (Ennert Küdighoven)
Gelbe Karten: Andy (Mecker, was sonst), Sven (Meckern), Moses (Foul)
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Oper Bonn - Roisdorfer Quellen 1:2 (1:2) |
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Geschrieben von: Moses, am Dienstag, den 06. Oktober 2009 um 11:14 Uhr
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Rückblick: Am 09.03. sollte das Aushängeschild des Roisdorfer Fußballs sein erstes Saisonspiel austragen, obwohl es eigentlich schon der fünfte Spieltag war. Man war gespannt auf die 2009er Mannschaft der Oper Bonn, gegen die man in der bisherigen Vereinsgeschichte noch nicht verloren hatte (Anmerkung: Am 24.08. wurden auch diese Serie endlich gebrochen). Doch anstatt ein volles Ensemble präsentieren zu können, war die Oper nur mit einem Nontett angereist. Auch wenn ein Spiel gegen einen vollzähligen Gegner immer interessanter ist, standen die Vorzeichen durch diese Situation sehr gut. Wer aber nicht gut stand, sondern eher gut lag, war der Schiedsrichter auf seiner Couch. Bis zur vorgeschriebenen Wartezeit erschien kein Schiedsrichter am Sportplatz Friesdorfer Straße. Der Vorschlag der Bonner Oper, einen ihrer Männer pfeifen zu lassen, und dafür unsere Spieleranzahl auch auf Acht zu verringern, wurde nach sehr großer Bedenkzeit dankend mit den Worten „Näh!“ abgelehnt. Noch eine Nachholspiel mehr in der noch jungen Saison.
Da innerhalb der Saison schon viele Spiele neuangesetzt werden konnten, wurde das Spiel auf den 05.10 verlegt. Diesmal reiste die Roisdorfer Mannschaft mit mehr Respekt an. Hatte man doch vor fünf Wochen erst deutlich gegen die starke Mannschaft der Oper Zuhause verloren. Beeindruckend auch die Serie der Theatertruppe. Von den letzten sieben Spielen wurden sechs Spiele in folge gewonnen. Nur gegen den Aufstiegsaspiranten der SG Bonn zog man mit 2:1 knapp den kürzeren.
Da es den ganzen Tag über leicht geregnet hatte, glich der Platz einer Schlammarena. Das vor dem Spiel angesetzte Training der Friesdorfer Jugendmannschaften tat den Rest. Auf diesem schwierigen Geläuf vertraute der Trainer Scholz wieder dem Abwehrbollwerk von letzter Woche. Vor dem letzte Woche sehr sicher agierenden und seine Vordermänner gut ordnenden Witts Daniel spielten in der Abwehr Sascha Kentenich und der Stefan VdK. Im Mittelfeld sollte Andreas Krutwig als Beißer nach Hinten absichern, damit sich Sven Stapf und Abdel Aouinat vollkommen auf ihr kreatives Spiel konzentrieren können. Auf den Außenbahnen spielte, wie gewohnt, Guido Rübhausen und als kleine Überraschung Sascha Wasserberg, der sich auf einem türkischen Basar eine gesunde Bräune erfeilscht hatte. Ganz zufrieden war er vor dem Spiel nicht mit dieser Entscheidung, schien die Umstellung von Liegestuhl auf Dauerlauf zu groß. Im Sturm war das eingespielte Sturmduo Sascha Mönch und Manfred Hoffmann wieder gesetzt. Die spärlich gepolsterte Ersatzbank im Sportplatz Friesdorfer Straße wurde mit Stefan Scholz und Matthias Palm aufgefüllt.
Das Spiel konnte, gegen einen diesmal vollständig erschienenen Gegner, beginnen. Direkt von Anfang an wurde klar, dass man heute auf diesem Platz keinen Schönheitspreis gewinnen konnte. Pässe wurden durch Pfützen entscheidend gebremst und schnelle Antritte waren auch meistens unmöglich. Diese Eigenschaften machten vor allem Manfred Hoffmann zu schaffen, dessen Torgefährlichkeit zu großen Teilen im schnellen Antritt und hoher Endgeschwindigkeit begründet ist. Dennoch kamen schon in der Anfangsphase ein paar ansehnliche Kombinationen auf beiden Seiten zustande.
So auch in der 5.Minute, als ein schneller Pass über die linke Seite einen Konter einleitete. Der Ball wurde wiederum in die Mitte gepasst, wo der Roisdorfer Spieler nur unfair vom Ball getrennt werden konnte. Wieso es keinen Elfmeter gab, sondern einen Freistoß innerhalb des Sechszehnmeterraums, ist der Redaktion leider nicht mehr ganz klar (wer genauer bescheid weiß, soll sich bitte melden). Da es keine Proteste gab, geht diese Entscheidung schon in Ordnung. Allgemein wirkte der Schiedsrichter sehr diplomatisch und leitete das Spiel ohne gelbe Karte. Dennoch wurden alle Foulspiele richtig gepfiffen und das Spiel verlief, trotz des Untergrundes, sehr fair.
Zurück zum Freistoß: Wie letzte Woche schon, legte sich Sven Stapf den Ball zurecht, während sich ¾ der Oper auf der Torlinie verteilten. Anstatt ein risikoreiches Abspiel zu wagen oder den Ball anzuschneiden, entschied sich die 10 der Roisdorfer Quellen für den Hammer. Saftig trat er den Ball ins linke Ecke, von wo der Ball über den Umweg eines Gegenspielers, das Tor doch noch erreichte. Vergleiche zum Bremer Naldo sind nicht ganz unbegründet, auch wenn Daniel Witt gerne etwas mehr Spin im Ball gesehen hätte.
Auch nach dem Tor war Roisdorf die spielbestimmende Mannschaft. Nach einem Traumpass von Sven aus dem Mittelfeld, stürmte Sascha Wasserberg schnellen Schrittes in den Strafraum. Leider war sein Abschluss zu hoch angesetzt. In einer weiteren Aktion tankte sich unserer Dribbelspezialist Abdel gefühlte dreimal durch die Opernabwehr, bis er letztendlich im Fünfmeterraum am Abschluss scheiterte. Seine Panini-stickerseite „Bonner Oper“ sollte nun aber komplett sein.
Was in der 12. Minute passierte, hätte selbst Hertha BSC nicht besser geschafft. Nach einer Roisdorfer Ecke setzte die Nummer 10 der Oper zu einem langen Pass an, der zwischen Roisdorfer Abwehr und Torwart landete. Leider wurde nach dem Motto „Nimm du ihn, ich hab ihn sicher“ gehandelt, und so brachte der bisher stark spielende Stefan VdK seinen Schlussmann mit einem zu weit geratenen Pass in höchste Bredouille. Dieser konnte den gegnerischen Stürmer nur durch Trikotziehen am Torschuss hindern. Folgerichtig gab es Strafstoß für den Gegner, der diesen souverän zum Ausgleich nutze. Als kleine Anekdote ist zu erwähnen, dass VdK kurz vor dieser Aktion selbst die bösen Geister durch den Ausspruch „Heute zu Null!“ beschworen hatte.
Trotz diesem Rückschlages setzte Roisdorf weiter zum Angriff an. In der 17. Minute setzte sich Sascha Wasserberg stark auf der linken Außenbahn durch und zog in Lahm-manier Richtung Mitte. Der Schuss konnte vom Torwart pariert, werden jedoch stand Abdel goldrichtig und konnte unbedrängt zur erneuten Führung einnetzen. Auch dieses Tor glich dem Spiel gegen die Post.
Im weiteren Spielverlauf kam man immer wieder zu sehr aussichtsreichen Torchancen, die aber entweder gut gehalten wurde, oder ihr Ziel verfehlten. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit erhöhte die Bonner Oper den Druck und kam zu mehrere Eckbällen, die zweimal gefährlich nah an das Tor geköpft wurden...von Roisdorfer Spielern.
Ohne Spielerwechsel startete die Mannschaft aus dem Vorgebirge in den zweiten Spielabschnitt. Dies ist zum einen auch darauf zurück zuführen, dass sich der Chefkoch seinem Alterego „Butzekack“ widmete und deshalb für taktische Anweisungen nicht zur Verfügung stand. Zum anderen zeigte die Startelf eine solide und gute Gesamtleistung. Einziges Manko war die Torausbeute, die aber sicherlich nicht durch die Einwechslung von Abwehrspielern verbessert werden würde.
Auch in den letzten 40 Minuten erspielten sich die Roisdorfer Quellen einige 100% Torchancen, die leider ein ums andere Mal nicht verwertet wurden. Erwähnenswert hier ein starker Antritt von Sascha Wasserberg, der im Strafraum vom Gegenspieler zu Fall gebracht wurde. Obwohl deutlich im Strafraum, gab es wieder nur einen direkten Freistoß. Der gefoulte versuchte selbst sein Glück, doch der Ball flog am Tor vorbei.
Als lustige und den Spielbericht auflockernde Anekdote kann die Entstehung der ersten Auswechslung erzählt werden. Nachdem Sascha Wasserberg per Gehfehler vom Gegnder gelegt wurde, kündigte der Trainer Stefan Scholz den Wechsel Wasserberg/Palm für die nächsten zehn Minuten an. Als kurze Zeit später Sascha Wasserberg bei einem Kopfballduell attackiert wurde und dies gewohnt lautstark beim Schiedsrichter kund tat, wurde die Auswechslung auf fünf Minuten verkürzt, auch zum Schutz des Spielers. Leider stellte sich auch diese Zeitansage als zu optimistisch heraus, denn beim direkt darauf folgenden Einwurf erwischte ein Gegenspieler unseren Linksfuß an selbigen, der das Spielfeld mit einer schweren Mittelfußprellung verletzt verlassen musste. So wurden aus zehn Minuten, 90 Sekunden.
Im weiteren Spielverlauf passierten keine weiteren Vorkommnisse. Roisdorf scheiterte an seiner Abschlussschwäche, dafür unterband die Abwehr Hinten alle Bestrebungen des Gegners, doch noch ein erstes Tor aus dem Spiel heraus zu erzielen. Mit 2:1 hat man somit erfolgreich Revanche an der 4:1 Niederlage genommen. Der anvisierte 4. Platz wurde wieder erreicht, wobei die Spielvereinigung Niederpleis noch zwei Spiele mehr bestreiten muss. Vorher müssen die Jungs von der anderen Rheinseite aber erst mal am kommenden Montag nach Dransdorf. Auch hier gilt es für die Roisdorfer Mannschaft, etwas gut zumachen. Verlor man das Hinspiel in Niederpleis doch deutlich mit 4:1.Am nächsten Montag werden dann wohl auch die ersten Aufsteiger feststehen. Es nähert sich die spannende Schlussphase der Saison.
Oper Bonn 1:2 (1:2) Roisdorfer Quellen
Team: Nils - Witty, VdK, Sascha (Scholli) - Andy, Abdel, Wasie (Moses), Sven, Guido - Tendel, Manni
Tore: 0:1 Sven (5. Minute, Freistoß), 1:1 Oper (12. Minute, Elfmeter), 1:2 Abdel (17. Minute)
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Roisdorfer Quellen-Deutsche Post 5:0 (2:0) |
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Geschrieben von: Guido, am Sonntag, den 04. Oktober 2009 um 21:50 Uhr
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Am vergangenen Montag setzten sich unsere Tiger(s) gegen einen fairen Gegner mit 5:0 durch. Nachdem Roisdorf die letzten beiden Spiele lediglich zu neunt bzw. zehnt antreten musste, gelang es nun wieder eine vollzählige Mannschaft aufzubieten.
Die erste Überraschung ereignete sich bereits vor dem Anpfiff, als den Spielern auf einem Briefumschlag die Mannschaftsaufstellung bekannt gegeben wurde. Trainer Stefan Scholz hatte sich einige taktische Raffinessen ausgedacht. Vor unserem Torwart Nils, begann in der Abwehr Sascha K., Daniel, Stefan vdK. Im Mittelfeld spielten Andi, Manni, Guido, Matthes und Abdel. Im Sturm Tendel und Sven. Der Mut mal etwas Neues auszuprobieren muss aber hervorgehoben werden.
Die Anfangsphase der Partie war ein Sinnbild für diese Saison. Die Postler nahmen zunächst die Zweikämpfe besser an und waren immer einen Tick eher am Ball. Oft genug wurde diese anfängliche Schläfrigkeit in den bisherigen Spielen bestraft, dieses Mal aber nicht.
Matthes selber erkannte, dass er im rechten Mittelfeld besser aufgehoben war und wechselte mit Manni seine Position. Sven ließ sich wieder ins offensive Mittelfeld zurückfallen, so dass die gewohnte Offensivabteilung wieder vereinigt war.
Wie aus dem Nichts heraus fiel dann auch das 1:0 für Roisdorf. Nach einer schönen und schnellen Kombination über die rechte Seite wurde der an diesem Abend sehr starke Abdel im Strafraum angespielt. Anstatt wie sonst zunächst sechs Gegenspieler aussteigen zu lassen, begnügte er sich dieses Mal mit zwei und schoss mit einem platzierten Schuss ins linke Eck ein.
Die Postler wirkten zunächst nicht geschockt und antworteten mit einem satten 25m Schuss, der den Torpfosten des Roisdorfer Gehäuses noch strich.
Den entscheidenden Dolchstoß setzte dann Sven mit einem schönen Freistoß aus ca. 20m. Nach diesem 2:0 war der Widerstand des Gegners gebrochen und es entwickelten sich immer wieder schöne Kombinationen. Die Quellen-Mannschaft zeigte welches Potential in ihr steckt und das bei einer konstanteren Saison durchaus ein Aufstieg möglich gewesen wäre.
Nach dem Seitenwechsel dominierten die Quellen das Spiel. Das 3:0 fiel dann nach einem herrlichen Sololauf von Tendel, der mehrere Gegenspieler aussteigen ließ und unglücklich mit seinem Schuss am rechten Torpfosten scheiterte. Manni stand da wo ein guter Stürmer zu stehen hatte und schoß zum dritten Roisdorfer Tor ein.
Roisdorf wechselte danach seine Catenaccio-Experten Scholli und Moses ein. Weiterhin überzeugte Roisdorf mit schönen Spielzügen und so war es erneut Manni der mit einem schönen Lupfer für das 4:0 sorgte. Kopfschütteln bei den älteren Zuschauern, die zu Protokoll gaben wie es dazu kam, dass Manni bei Roisdorf als Stürmer begann („Da richtet der am wenigsten Unheil an&ldquo .
Das Spiel plätscherte nun etwas dahin, ehe Tendel für das 5:0 sorgte. In einer etwas unübersichtlichen Aktion im Strafraum, hob unser Sturm-Tanker den Ball über den Torwart. Die verdiente Belohnung für die vergangenen Spiele, in denen er stets hart arbeitete, aber im Abschluss leider etwas unglücklich gewirkt hatte.
Fazit: Eine sehr schöne spielerische Leistung, die nun aber auch mal in das nächste Spiel transportiert werden muss. Gegner wird die Mannschaft von Oper Bonn sein, gegen die es im Hinspiel eine bittere und verdiente 1:4 Klatsche gab. Deswegen von Beginn an konzentriert zu Werke gehen.
Roisdorfer Quellen 5:0 (2:0) Deutsche Post WN
Team: Nils- Witty, Stefan vdK, Sascha K. (Scholli) - Andy, Manni, Guido (Moses), Abdel, Matthes - Sven, Tendel
Tore: 0:1 Abdel, 2:0 Sven (Freistoß), 3:0 Manni, 4:0 Manni, 5:0 Tendel
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BMBF - Roisdorfer Quellen 2:3 (1:2) |
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Geschrieben von: Falko, am Dienstag, den 22. September 2009 um 10:18 Uhr
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10 Tiger reißen das Team von BMBF
Im Spiel eins nach der Beisetzung der Aufstiegsträume trafen die Tiger heute auf dem altehrwürdigen F.-A.-Schmidt-Platz in Bonn-Dottendorf auf die Mannschaft des BMBF.
Schon vor dem Anpfiff war klar, dass auch heute wieder nur eine Rumpftruppe in die Schlacht ziehen würde. Andy Krutwig hoffte in Karlsruhe vergeblich auf einen Profivertrag, und „Destroyer" Matthias Palm fiel im Probetraining bei Real und Athletico Madrid durch. Stammkeeper Nils Albrecht erholte sich von einer mysteriösen Grippe, und Abwehrrecke Rudi Kurtscheid drückte sich immer noch im Lazarett herum.
So kam es, dass lediglich 10 Tiger in Dottendorf eintrafen, wovon einer noch an einer rätselhaften Beckenprellung laborierte. Wie man sich als verheirateter Mann auf halbwegs seriöse Weise das Becken prellen kann, konnte Stefan Scholz niemandem glaubhaft erklären.
Doch auch mit 10 Tigern rechnete man sich gegen das BMBF einiges aus und war entsprechend motiviert. Durch den Ausfall von Nils kam es zum Comeback der schrillen Farben im Tor der Tiger. Daniel Witt schockte Mannschaft, Fans, und Gegner mit einem Trikot, das an eine Mischung aus Rene Higuita und Boy George erinnerte. Die 80er kehrten für einen Abend zurück!
Mit etwas Verzögerung pfiff der souveräne Schiedsrichter Robert Jeschenko (SV Ennert) die Partie an. Die Tiger zogen sich erstmal in die eigene Hälfte zurück und ließen das BMBF kommen. Richtig gefährlich war das jedoch nicht, nur einmal musste „Boy George" im Tor bei einem Schuss aus 18 Metern sein Talent unter Beweis stellen. Immer wieder versuchten die Jungs aus dem Vorgebirge mit schnellen Kontern zum Erfolg zu kommen. Sven Stapf, Sascha Mönch, und Manfred Hofffmann strahlten zusammen mehr Gefahr aus als die gesamte Mannschaft des BMBF und nach 15 Minuten war es Zeit für die Führung.
Nach einer Ecke für die Tiger fiel der Ball nach einem Klärungsversuch des BMBF direkt vor die Füße von Manni, der trocken und humorlos aus 18 Metern zur Führung der Gäste traf.
Diese Führung wurde jedoch nach 10 Minuten egalisiert. Nach einer Ecke auf den kurzen Pfosten von „Boy Georges" Kasten konnten sich Stefan Scholz und der Pfosten nicht einigen, wer jetzt eigentlich klären sollte. Der Ball rutschte zwischen dem Aluminium und dem geprellten Becken durch und war hinter der Linie, bevor die laufende Villa Kunterbunt im Roisdorfer Tor den Ball zu fassen bekam.
Doch dieser Rückschlag schockte die Tiger in keinster Weise, denn 10 Minuten vor der Halbzeit versetzte Libero Sascha Wasserberg dem BMBF den Fangschuss. Einen eigentlich indirekten Freistoß hämmerte er gnadenlos unter der Mauer durch auf den Kasten der Bildungshüter. Da der Torwart den Ball noch berührte bevor er im Tor einschlug, gab Schiedsrichter Jeschenko den Treffer zu Recht.
Diese Führung wurde dann in die Halbzeit verwaltet.
Nach der Pause hatte Manni die ganz große Chance zur vorzeitigen Entscheidung, doch nachdem er die Abwehr des BMBF im Eiltempo durchbrochen hatte, entschloss er sich zu einem Gewaltschuss auf des Gegner Tor, anstatt den Ball am Torwart vorbei zu schieben.
Der Schuss ging knapp am linken Pfosten vorbei.
Der Gegner brachte bis auf ein paar Distanzschüsse nicht wirklich viel zwingendes zustande, und als nach einer Ecke der Tiger ein Abwehrspieler des BMBF den Ball volley im eigenen Tor versenkte, schien die Partie gelaufen zu sein. Die Ecke wurde übrigens von „Dauerläufer" Sven Stapf gefährlich in den 5-Meter-Raum getreten.
Unverständlicherweise zogen sich die Tiger nun viel zu weit zurück und überließen dem Gegner, der zu keiner Zeit aufsteckte, das komplette Mittelfeld. Die Abwehr um Libero Sascha „Franz" Wasserberg geriet nun stärker unter Druck. Doch bis in die Schlussphase hinein hielt das Bollwerk „KentenichWasiegeprelltesBecken" den Laden dicht. In der 80. Minute wurde Stefan Scholz zum Helden des Spiels. Nach einer Ecke des BMBF, bei der alle Tiger in Ehrfurcht erstarrt waren, konnte die Nummer 25 des Gegners unbedrängt aus 10 Metern aufs Tor feuern. Doch Stefan S., der in inniger Umarmung mit dem Pfosten Zärtlichkeiten austauschte, konnte den Ball auf der Linie klären. Der Druck nahm noch weiter zu, besonders bei hohen Bällen und Standards wirkten die Tiger oftmals ziemlich hilflos, und so war es kein Wunder das nach einer Ecke des Gegners der Anschlusstreffer fiel. Erneut war es eine Ecke und das unterirdische Abwehrverhalten der Tiger, dass es einem Spieler nach einer Ecke ermöglichte den Ball anzunehmen, und zu verarbeiten.
Nun rafften sich die Tiger nochmals auf und verteidigten das Ergebnis für die verbleibenden 7 Minuten erfolgreich. Die gelb-rote Karte für die Nr. 23 des BMBF in der 85. Minute bleibt eine Randnotiz in einem jederzeit fairen Spiel.
Fazit: Trotz numerischer Unterzahl hat die Mannschaft eine tolle Moral bewiesen und verdient, wenn auch etwas glücklich gewonnen.
BMBF 2:3 (1:2) Roisdorfer Quellen
Team: Witty - Stefan vdK, Wasie, Sascha K. - Scholli - Guido, Sven, Mathes - Manni, Tendel
Tore: 0:1 Manni (15.), 1:1 BMBF (25.), 1:2 Wasie (35.), 1:3 Eigentor BMBF (67.), 2:3 BMBF (84.)
Schiedsrichter: Robert Jeschenko (SV Ennert)
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BSG Jokon - Roisdorfer Quellen 2:0 (2:0) |
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Geschrieben von: Guido, am Dienstag, den 15. September 2009 um 11:03 Uhr
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Gestern Abend verloren unsere Tiger bei den sympathischen Russen von Jokon mit 0-2. Um das zarte Pflänzchen Aufstieg am Leben zu halten, war allen Beteiligten klar, dass die Tiger unbedingt gegen Jokon gewinnen mussten. Irrtümlicherweise dachten die Roisdorfer aber wohl, dass es sich immer noch um die Kleinfeldspezialisten handelte und reisten deshalb lediglich mit 9 durchtrainierten Spielern an. Die Taktik konnte also nur heißen, hinten solange wie möglich die Null halten und vorne hilft der liebe Gott.
Unser Spielmacher Sven begann zunächst als Libero. Unterstützt wurde er in der Abwehr von Moses und Sascha Kentenich. Davor agierte im Mittelfeld Andi, Stefan vdK, Matthes und Guido. Vorne sollte unser Sturmtanker Tendel für Entlastung sorgen.
Erwartungsgemäß entwickelte sich das Spiel deshalb zu einem Handballspiel, wobei Roisdorf leider nicht nach Ablauf der üblichen 2 Minuten aufstocken konnte.
Die technisch avisierten Jokoner überzeugten zunächst durch sicheren Kombinationsfußball, ohne aber zunächst die entscheidende Lücke zu finden. Nach gut 10 Minuten war es dann aber soweit. Nach einer schönen Kombination steht ein Jokoner im Strafraum halblinks frei und verwandelt sicher aus ca. 11 Metern zum 1-0.
Trotz der begrentzen Anzahl von Spielern versuchte Roisdorf den einen oder anderen Angriff zu fahren. Kurios war, dass sich 4 Jokoner Abwehrspieler um Tendel kümmerten. Diesem gelang es aber trotzdem ein ums andere Mal einen Sololauf anzusetzen, der aber leider kurz vor dem Tor scheiterte.
Mitte der ersten Halbzeit fiel dann auch das 2-0. Nach einem Einwurf für Roisdorf an der Mittellinie reagierte ein Jokoner schneller und setzte sich per Doppelpass über die rechte Seite durch. Die flache Hereingabe wurde dann auch eiskalt verwertet. Ein sehenswertes Tor bei dem sich leider Andi auch noch leicht verletzte. Kurz vor der Halbzeit hatte Moses dann noch die Möglichkeit mit einer Mischung aus Torschuss und Befreiungsschlag für den Anschluss zu sorgen.
Die zweite Halbzeit begann wie die Erste aufgehört hatte. Jokon lief weiter an, ohne allerdings herausragende Chancen herauszuspielen. Zwischenzeitlich wechselte der angeschlagene Andi mit Tendel die Position. Da der Schiri bisher noch nicht auf sich aufmerksam gemacht hatte, musste er dies in der zweiten Halbzeit nachholen. Nachdem unser Torwart Nils einen Ball aufnahm und den Abschlag durchführen wollte, erkannte der sonst ordentliche Schiri auf einen „6 Sekunden Regelverstoß"(Anm.d.Red. Torwart darf den Ball nur 6 Sekunden in den Händen halten).Jokon erhielt deshalb zur eigenen Überraschung einen indirekten Freistoß aus ca. 13 Metern. Nicht viele Mannschaften hätten dann so reagiert, wie es Jokon tat. Nachdem der Ball aufgelegt wurde, schob ein Jokoner Spieler den Ball zu den Roisdorfern. Eine Aktion die den Fairplay-Preis verdient gehabt hätte.
Trotz zwei-drei weiterer Jokoner Chancen endete das Spiel für die Roisdorfer ohne weiteres Gegentor.
Fazit: Aufopferungsvoller Kampf aller Roisdorfer, die bei gleichem Einsatzwillen und 11 Spielern nächste Woche eine gute Chance auf einen Sieg haben.
BSG Jokon 2:0 (2:0) Roisdorfer Quellen
Team: Nils - Moses, Sven, Sascha - Andy, Stefan vdK, Mathes, Guido - Tendel
Tore: Fehlanzeige
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Deutscher Bundestag - Roisdorfer Quellen 1:2 (0:1) |
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Geschrieben von: Moses, am Dienstag, den 18. August 2009 um 00:00 Uhr
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Am 17. August endete die diesjährige Sommerpause mit dem 17.Spieltag der C-Gruppe. Der Gegner, an diesem heißen Abend, war die Mannschaft des deutschen Bundestages. Ungern erinnert man sich an das Hinspiel, dass 3:4 verloren ging. Zum einen verlor man das Spiel knapp und unglücklich, zum anderen war die Schiedsrichterleistung eine der schlechtesten der letzten Jahre.
Im Rückspiel wollte man zeigen, dass gegen einen starken Gegner wie dem Bundestag, mehr drin ist als ein Unentschieden oder eine Niederlage. Etwas überraschend findet sich der große Verlierer der Rückrunde 2008 nur im Mittelfeld der Tabelle wieder. Ein Grund sind die deutlich weniger bestrittenen Partien, zum anderen verlor man gegen (auf dem Papier) schwächere Gegner. Zu beachten ist aber auch das schwere Restprogramm gegen die komplette Tabellenspitze, unter anderem noch zwei Spielen gegen Niederpleis.
Nachdem das Spiel verspätet angepfiffen wurde, ergaben sich zügig erste Chancen für die Mannschaft der Roisdorfer Quellen. Obwohl man in einer, bis dato noch nicht dar gewesenen, Aufstellung spielen musste, funktionierte der Ballvortrag Richtung Doppelspitze Hoffmann/Stapf sehr gut. Leider zeigte sich aber auch schon dort die etwas leichtsinnige Verwertung der Torchancen. Mehrmals suchten Guido Rübhausen und Sven Stapf den Abschluss im gegnerischen Strafraum,. Doch der Ball konnte entweder vom Torwart leicht entschärft werden oder verfehlte sein Ziel um ein paar Meter.
Nach einem Foul Höhe Mittellinie, legte sich Libero Sascha Wasserberg den Ball zur langen Hereingabe zurecht. Am langen Pfosten brauchte Manfred Hoffmann den perfekt geschlagenen Ball nur noch per Kopf in die Maschen einzunicken. Von beiden toll gemacht.
Auch danach gab es im Roisdorfer Offensivspiel keinen Einbruch. Gestärkt durch einen sicher stehenden Abwehrriegel, wurden immer wieder schöne Bälle über die Außen gespielt. Letztendlich waren aber nur mehrere Eckbälle das Ergebnis dieser Kombinationen. Zweimal versuchte Matthias Palm nach Ecken an den Ball zu kommen, agierte dabei aber mit Kopf bzw. Fuß zu zögerlich und konnte deshalb nicht nennenswert für Gefahr sorgen.
Um den Gegner aber nicht zu vergessen, hier die beste Chance der ersten Halbzeit: Nach einem Eckball herrschte gewohnt Chaos im Roisdorfer Sechszehner. Daniel Witt konnte in letzter Sekunde für den schon geschlagenen Nils Albrecht im Tor den Ball auf der Linie klären.
Aus der Halbzeitpause kamen die Roisdorfer, wie der Gegner es liebt und schätzt, völlig verschlafen. Nun spielte der Gegner zum Großteil auf ein Tor. Das Mittelfeld der Quellen konnte sich nur mühsam auf die veränderte Aufstellung des Gegners einstellen.
So kam es dann auch, dass ein Sonntagsschuß des quirligen Mittelfeldspielers, den Ausgleichstreffer für den Bundestages einleitete: Der Ball schlug über Nils Albrecht an die Unterkante der Latte ein, von da auf die Linie. Die jüngere Generation fühlte sich an das legendäre Wembleytor auf Youtube erinnert...nur die Auflösung war ansehnlicher. Der Schiedsrichter blieb aber cool, machte den Fehler seines Berufskollegen von damals wett und ließ weiterspielen. Als schnellster befreite sich ein Stürmer des Bundestag von der kollektiven Körperstarre und köpfte den Ball unbedrängt ins Tor.
Es schien so, als würde sich die leichtfertige Vergabe der Torchancen in Halbzeit Eins rächen. Doch die Roisdorfer Mannschaft fand wieder zurück in Spiel. Hinten wurde sich wieder auf die Abwehrstärke der...
Entstand 1:2 
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Roisdorfer Quellen - Deutscher Herold II 3:1 (0:0) |
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Geschrieben von: Wasie, am Dienstag, den 30. Juni 2009 um 18:31 Uhr
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Gestern Abend siegten unsere Tiger im Dransdorf-Derby im letzten Spiel vor der Sommerpause gegen die Truppe des Dt. Herold II mit 3:1.
Bei schwülen Temperaturen entwickelte sich in der 1. Halbzeit ein müder Kick auf beiden Seiten. Vor allem die ersten Minuten waren bei unserem Team von Unsicherheiten und Nervosität geprägt. Fussballerisch gab es keine Highlights zu vermelden. Jedoch aber abseits des Platzes. Unser Spieler Rudi Kurtscheid, der sich letzte Woche die Patellasehne abgerissen hatte, wurde als willkommener Gast auf der Tribüne empfangen. Seine Vertreter in der Hintermannschaft machten es aber gut und ließen in der 1. Halbzeit nur eine gute Chance des Gegners zu.
Nach dem Seitenwechsel kamen unsere Tiger perfekt ins Spiel. Der Ball wurde flach gehalten und mit schnellen Doppelpässen wurde die Hintermannschaft des Herolds oftmals durcheinander gespielt. Dementsprechend fiel auch das 1:0 für unser Team. Nach starker Vorarbeit setzte der sich freigelaufene Manfred Hoffmann aus 12m zu einem Schuss an, ohne Abwehrmöglichkeit für den Keeper des Gegners.
Durch diesen Treffer gewann unsere Mannschaft an Sicherheit. Hinten standen wir nun bombensicher, Matthias Stapf überzeugte durch ungewohnte aber unnachahmliche Kopfballstärke und Keeper Nils Albrecht pflückte jeden hohen Ball, der auf sein Kasten kam, mit sicheren Händen.
Das 2:0 war ein Eigentor des Gegners. Sven Stapf setzte sich gekonnt gegen die Abwehrspieler im Strafraum durch, wollte den lang wartenden Manni bedienen, doch ein Gegenspieler schob den Ball bei Klärversuch aus 5m ins eigene Netz.
Das Spiel unseres Teams wurde nun immer sicherer. Nur 10 Minuten später stand es dann 3:0, die Vorentscheidung. Klasse Einzelleistung von Sven. Gut durchgesetzt und eiskalt abgeschlossen. So kurz kam man das Tor zusammenfassen.
In der 85 Spielminute dann der einzige negative Aufreger: Sascha Kentenich kam gegen den gegnerischen Stürmer einen Schritt zu spät, traf den Spieler und der Schiedsrichter gab Elfmeter. Einer von viel zu vielen in dieser Saison. Ein Elfmeter der Kategorie kann man geben, muss man nicht. Blöd jedoch, dass Andy Krutwig seinen Unmut lautstark äußerte. Der Schiedsrichter dachte er selbst wäre mit diesem Ausruf gemeint und zog die Rote Karte. Eine sehr sehr harte Entscheidung, bei einem Spielstand von 3:0 kurz vor Ende und einem ansonsten fairen Spiel. Echt schade, da hätte er mehr Fingerspitzengefühl hätte walten lassen müssen, da er ansonsten eine sehr gute Leistung zeigte.
Der fällige Elfmeter wurde dann zum 3:1 Endstand verwandelt. Nils Albrecht wurde gut vom Schützen ausgeguckt und verladen.
Nun beginnt die Sommerpause. Training findet jedoch normal statt.
Roisdorfer Quellen 3:1 (0:0) Deutscher Herold II
Team: Nils - Sascha K, Wasie, Scholli - Witty, Andy (Moses), Guido, Mathes - Sven - Tendel, Manni
Tore: 1:0 Manni, 2:0 Eigentor, 3:0 Sven
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Roisdorfer Quellen - Deutsche Welle 3:0 (3:0) |
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Geschrieben von: Wasie, am Mittwoch, den 24. Juni 2009 um 13:24 Uhr
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Endlich wieder ein Sieg. Die Erleichterung bei den Spieler der Roisdorfer Quellen war nach dem Abpfiff förmlich zu spüren. Sie haben gerade den Spitzenreiter mit einer grandiosen Leistung nach Hause geschickt.
Nach den erfolglosen Auftritten der letzten Wochen wollten unsereTiger es endlich mal wieder besser machen und einen Dreier einfahren. Dieses war mit Hinblick auf die obere Tabellenhälfte auch bitter nötig. So ließ sich Stefan Scholz auch taktisch eine kleine Rafinesse einfallen. Rudi Kurtscheid sollte als ständiger Bewacher der Nr. 16 des Gegners fungieren. Er war es nämlich der das Spiel des Gegners im Hinspiel komplett aufzog. Mit unserem beinharten Verteidiger an der Backe hatte er einen ganz schweren Stand.
Man muss sagen, von der ersten Minute des Spiels war unser Team da, mental und kämpferisch. Kein Kopfballduell wurde kampflos hergegeben. Jeder half dem anderen. Es wurde gedoppelt bzw gedreifacht. Der Gegner hatte kaum Platz sein Spiel in Ruhe zu gestalten. Von einer sicheren Abwehr über ein schnell kombinierendes Mittelfeld wurde der Sturm immer wieder in Szene gesetzt.
So kam es dann auch das Sascha Mönch in der Anfangsphase eine Granate auspackte und aus 18 Metern dem gegnerischen Keeper keine Chance ließ die Kugel noch abzufangen. Ca. 15 Minuten dann das gleiche Bild, nur diesmal mit Saschas Sturmpartner Manfred Hoffmann. In fast gleicher Weise zog der kleine, schnelle Stürmer vom 16er ab und wieder landete das Spielgerät in den Maschen. Wieder keine Abwehrchance für den Keeper.
Schlusspunkt einer richtig guten 1. Halbzeit setzte dann wieder der gute Manni. Nach einem Steilpass ins "Nichts" sprintete er Richtung Kugel, der Keeper kommt raus (er wäre vor Manni am Ball gewesen), zögerte dann wieder und ging wieder ein paar Schritte zurück. Blitzschnell setzte Manni einen Lupfer aus spitzem Winkel an der Strafraumgrenze an und überwand den Torhüter. Was für ein Ding. Die Leute am Spielfeldrand rieben sich verwundert die Augen, wegen dem was auf dem Platz gerade passierte.
Die 2. Halbzeit wurde leider von einer schlimmen Szene überschattet. Rudi Kurtscheid kam ohne Einwirkung des Gegners unglücklich zu Fall und riß sich die Patellasehne. Der Boden tat seinen Beitrag dazu. Ein schlimmer Acker auf dem wir spielten. Rudi musste mit dem Krankenwagen abgeholt werden und wurde im Laufe dieser Woche operiert. Wie lange er ausfallen wird ist noch unklar. Wir wünschen ihm auf jedenfall alles alles Gute.
Für Rudi kam dann Matthias Palm ins Spiel. Er musste dann auch die Spezialbewachung übernommen, welche er tadellos leistete.
Großes Manko es Spiels: Die Chancenausnutzung. Da muss man sagen, dass es vier bis fünf Situationen gab, wo unsere Spieler locker einschieben konnten, es jedoch nicht schafften. Das ist die einzige Kritik, die sich unsere Team ankreiden lassen darf.
Nächste Woche folgt dann das Spiel gegen den Herold. Das letzte Spiel vor der Sommerpause.
Roisdorfer Quellen 3:0 (3:0) Deutsche Welle
Team: Nils - Sascha K., Wasie, Scholli (Stefan vdK) - Rudi (Moses) - Witty, Andy, Mathes - Guido - Manni, Tendel (Sven)
Tore: 1:0 Tendel
2:0 , 3:0 Manni
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