Spielberichte 2010


DPWN - Roisdorfer Quellen 1:2 (1:2) PDF Drucken E-Mail
  

 

Habemus Aufstieg!!! Es ist vollbracht. Die Quellentiger sicherten sich mit einem 2-1 Erfolg über die Dt. Post die Rückkehr in die B-Klasse. Bereits vor dem Spiel war jedem Beteiligten bewusst, dass das kein normales Spiel werden würde. Der Aufstieg konnte nur durch einen eigenen Sieg gesichert werden, da man ansonsten auf die Schützenhilfe des Bundestages angewiesen war, die zeitgleich gegen den Herold spielten. Auf diese Hilfe hätten die Männer aus dem Vorgebirge aber vergeblich gehofft. Nachdem die Quellentiger in der Vorwoche mit 6-0 über den Bundestag triumphierten, fertigten die Herolder gestern mit demselben Ergebnis ihren Gegner ab.

Es lag also an den Quellen selbst den Aufstieg sicherzustellen. An mangelnder Unterstützung konnte es nicht liegen, da die Anzahl der mitgereisten Schlachtenbummler größer war, als der Kader der Quellen, die erneut mit lediglich elf Spielern auskommen mussten. Sascha Kentenich schaffte es leider nicht rechtzeitig zum Platz, da sich seine Kunden dazu entschlossen, die abendlichen Lebensmitteleinkäufe mit dem Erwerb eines Fernsehers zu krönen. Zum Redaktionsschluss war ungewiss, ob es sich dabei um Anhänger des Herolds handelte.

Neben den üblichen Ausfällen der Vorwochen, gesellte sich vergangene Woche Manni hinzu, der leider mit einem Wadenbeinbruch eine fünfmonatige Zwangspause einlegen muss und sich einer OP unterziehen wird. An dieser Stelle gute Besserung und die Hoffnung auf eine baldige Rückkehr.

Im Tor spielte erneut Krystian, der wie schon die Spiele zuvor einen sicheren Rückhalt darstellte. Davor Wasie, Scholli und VdK. Im defensiven Mittelfeld Moses und Witty. Rechts Guido und links der gesundheitlich angeschlagene Björn. Im offensiven Mittelfeld Sven, sowie im Sturm Tendel und Andi.

Für die Postler ging es eigentlich um die goldene Ananas, da sie sich bereits aus dem Aufstiegsrennen verabschiedet hatten. Dies bremste aber keineswegs ihre Motivation. Im Gegenteil; Sie machten eher den Eindruck, dass sie alles unternehmen wollten um die erhoffte Aufstiegsparty zu verhindern.

Roisdorf begann nervös. Die Zweikämpfe wurden zwar angenommen, jedoch war die Bedeutung dieses Spiels jedem bewusst. Die Kombinationen der vergangenen Wochen liefen nicht wie gewohnt, viele Bälle wurden gemäß dem Motto: „Auf Nummer sicher gehen“, geklärt. Aber in diesem Spiel ging es nicht darum einen Schönheitspreis zu gewinnen. Obwohl die etwas überraschende Führung einen solchen verdient gehabt hätte. Nach einem langen Ball auf den linken Flügel setzte Tendel dem eigentlich schon verlorenen Ball nach und setzte sich grandios links durch. Sein Querpass in den 16er erreichte Andi, der seine Form der vergangenen Wochen konservieren konnte und zum 1-0 verwandelte. Der Jubel war natürlich grenzenlos. Kein Gegentor und der Aufstieg wäre vollbracht. Das Spiel wurde von Minute zu Minute härter und umkämpfter, was leider auch daran lag, dass der Schiedsrichter verpasste frühzeitig ein Zeichen in Form einer gelben Karte zu setzen. Es wurde auf dem Platz mehr lamentiert als gespielt, wodurch der Spielfluss vollends verloren ging. Die Postler, die vor allem eine körperlich starke Mannschaft aufboten begannen sich einen Einbuch im Guinnessbuch zu sichern, als sie fortan pausenlos wechselten. Insgesamt wurden sicherlich 15-20 Wechsel durchgeführt, die den Eindruck erweckten, dass man sich in einem Spiel der Bambinis befand. Diese Regelung sollte noch mal überdacht werden.

Das Spiel war weiterhin ausgeglichen, Chancen eher Mangelware. Der Post gelang es aber ihre Spielanteile zu erhöhen, so dass der Ausgleich keine Überraschung darstellte. Nach einem Angriff über die rechte Seite flankte ein Postler in den Strafraum, wo der Stürmer wenig Mühe hatte den Ausgleich zu erzielen. Ein schönes Tor, an dem es für Krystian nichts zu halten gab.

Der Schock hielt aber nicht lange an. Sofort waren die Quellen bemüht die erneute Führung zu erzielen. Nach einem Pass in die Mitte setzte Tendel gut nach, drang in den Strafraum ein und vollendete zur erneuten Führung. Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die Halbzeit.

Auch nach dem Seitenwechsel entwickelte sich kein kulinarischer Genuss. Roisdorf war eher darauf bedacht die Defensive zu stärken, wodurch die Entlastungsangriffe Mangelware wurden. Zudem waren erste Ermüdungserscheinungen und Schmerzen zu vernehmen. Mehrere Spieler hätten eine Pause benötigen können, während die Postler fröhlich weiter wechselten. Erschwerend hinzu kam die Tatsache, dass der relativ teilnahmslos pfeifende Schiedsrichter vermehrt gegen die Roisdorfer entschied. Trotz allem sollte aber betont werden, dass es für die Schiedsrichter in solchen Spielen auch nicht einfach zu entscheiden ist, da z.T. leichte Berührungen mit einem ohrenbetäubenden Schrei begleitet werden. Deshalb gilt der Dank den Unparteiischen, die sich bereit erklären die Spiele nach bestem Wissen und Gewissen zu leiten.

Zurück zum Spiel. Die Post schaffte es mehrfach gefährlich vor das Tor der Roisdorfer zu kommen, die verbissen versuchten die Führung über die Zeit zu bringen. Eine unglaubliche Ruhe strahlte hierbei Krystian aus, auf dem sicherlich der größte Druck lastete. Wasie erklärte dem Gegner zwischenzeitlich in Trash-Talk Gesprächen das er aufsteigen würde winken

Ca. 15 Minuten vor Spielende hatte Sven die Entscheidung auf dem Fuß, als er nach einer Flanke in den Strafraum über das Gehäuse schoß. Auf der Gegenseite rettete Krystian mit einer hervorragenden Parade die Führung. Ein weiterer Versuch der Post ging über das Gehäuse. Kurze Zeit später war das Spiel vorbei und der Jubel kannte keine Grenzen mehr. Serbische Verhältnisse traten ein, als mitgereiste Ultras und Spieler bengalische Feuer zündeten. Sekt wurde verspritzt, Bier getrunken und Freudengeschrei angestimmt. Diese Feierlichkeiten wurden in der Kabine und der Dusche fortgeführt. Über Internas wurde aber unter allen Beteiligten Stillschweigen vereinbart.

 

Fazit: Aufstieg! An dieser Stelle sollen die Aufstiegshelden einzeln gewürdigt werden.

 

Nils Albrecht: Auch dieses Jahr zeigte Nillobitch erneut starke Paraden, wusste aber auch stets wann er seine Vorderleute mit gewollten Fehlern aufwecken musste. Leider zog er sich einen Bänderriss zu, wodurch er uns die letzten Spiele nicht mehr zur Verfügung stand. In der B-Klasse wird aber wieder angegriffen.

 

Krystian Zikeli: Er erzielte in seinem ersten Spiel sofort sein erstes Tor. Danach half er als Ersatz im Tor aus. Er war aber mehr als ein Ersatz und glänzte in unserem entscheidenden Spiel durch eine tadellose Leistung.

 

Sascha „Wasie“ Wasserberg: Er stellte seine persönlichen Bedürfnisse hinten an. Wasie, der eigentlich lieber im Sturm spielen würde, organisiert die Abwehr tadellos. Klare Kommandos, kaum Stockfehler, eine ausgezeichnete Technik. Steigerungsbedarf besteht noch bei der Ausführung der Standards.

 

Stefan „Bundesscholli“ Scholz: Nachdem er eigentlich wegen anhaltenden Leistenbeschwerden aufhören wollte, erlebte er in dieser Saison seinen zweiten Frühling. Laufduelle verhindert er durch ein exzellentes Stellungsspiel und ein perfektes Zweikampfverhalten.

 

Stefan „VdK“ van der Koelen: Dieser Mann hat keine Lunge, wodurch er einen extrem hohen Bewegungsradius hat. Sehr souverän und zweikampfstark erinnert er in seiner Spielweise an Per Mertesacker. Unvergessen sind seine Torschüsse, die zumeist im Seitenaus landeten winken

Sascha Kentenich: Der Turm in der Abwehr. 100% seiner Kopfballduelle gewonnen. Beinhart im Zweikampf. Aus eigener Trainingserfahrung weiß ich, dass ein Zweikampf gegen ihn schmerzvoll ist.

 

Daniel „Onkel Witty“ Witt: Allrounder, kann fast überall eingesetzt werden und überzeugt durch Laufbereitschaft, Zweikampfverhalten und Technik. Räumte als 6er vor der Abwehr einiges weg. Ganz stark.

 

Björn „Bülent“ Lamprichs: Wurde von Spiel zu Spiel stärker und erzielte drei wichtige Tore. Extrem stark bei Standards. Biss auch bei Krankheit auf die Zähne und half der Mannschaft.

 

Guido "Gliedo", "Starreporter" Rübhausen: Gute Technik, hohe Laufbereitschaft und starker Kampfgeist prägen seine Art Fussball zu spielen.

 

Andreas Krutwig: Überzeugte durch die meisten gelben Karten, die er sich für Meckern abholte winken. Sehr hohe Laufbereitschaft. Spielte den größten Teil der Saison mit Witty gemeinsam auf der Doppelsechs, ehe er in den Sturm berufen wurde. Erzielte in den letzten beiden Spielen, zwei ganz wichtige Tore. 8 Tore und 9 Assists sprechen wohl für sich.

 

Abdel Aouinat: Er absolvierte leider nur 6 Spiele für uns, in denen er aber dreimal einnetzte. Trotz der geringen Anzahl an Spielen, hat er mit Abstand die meisten Gegenspieler ausgetanzt. Hoffentlich kann er uns nä. Jahr öfters helfen.

 

Matthias „Moses“ Palm: Van the Moses-man. Während er im Training reihenweise einnetzte, erzielte er aufgrund seiner einzigartigen Technik dieses Jahr drei Tore. Sagenhaft. Ansonsten überzeugte er als Terrier im Defensivverbund und im linken Mittelfeld.

 

Nico „Model“ Schäfer: Ein hervorragender Fußballer, der das aber auch weiß. Spielte zweimal für uns und traf sogleich auch zweimal. Sein wunderschöner Freistoßtreffer über die Mauer wurde von ihm selber bemängelt, da dieser nicht im Winkel landete. Hoffentlich kann er uns in der B-Klasse öfter unterstützen.

 

Matthias „Matthes“ Stapf: Steht uns leider nicht die ganze Saison zur Verfügung, da er noch in einer weiteren Betriebsmannschaft in der Karibik spielt. Überzeugte durch seine ansehnliche Ball-Raum Verteidigung.

 

Sven Stapf: Ich ziehe meinen Hut. Obwohl sein Knie nur noch an einem seidenen Faden hängt, opfert er sich für die Mannschaft auf. Er lenkt das offensive Spiel im Mittelfeld. Wenn er dabei ist, dann haben wir eine ganz andere Qualität. Chapeau!

 

Manfred „Manni“ Hoffmann: Bitte werde ganz schnell wieder gesund. Zog sich eine schwere Verletzung zu, die ihn aber hoffentlich nicht zurückwirft. Seine teilweise mangelhafte Technik, gleicht er mit einer unbeschreiblichen Schnelligkeit wieder aus. Dafür beneide ich ihn. Immer gut gelaunt. Manni mach keinen Mist und komm zurück.

 

Sascha „Tendel“ Mönch: 18 Spiele, 18 Tore! Muss man da noch mehr sagen?! Leichte Tore lehnt er kategorisch ab und tendelt sich, egal wie viele Tritte er abbekommt, durch die gegnerischen Abwehrreihen. Das Auge für den Mitspieler fehlt ihm teilweise, wodurch er aber auch den einen oder anderen Treffer erzielt hat.

 

Fans, Supporter: Danke! Danke! Danke! Auch unser größtes Gemurkse habt ihr bei Wind und Wetter ertragen. Auf dem Platz merkt man diese Unterstützung. Kraftreserven werden freigesetzt, die sonst nicht möglich sind.

 

Fazit: Vielen Dank für eine geile Saison!

 
Deutscher Bundestag - Roisdorfer Quellen 0:6 (0:2) PDF Drucken E-Mail
  

Pflicht mit Bravour gemeistert, jetzt muss die Kür gegen die Dt. Post folgen. Gestern Abend wahrten die Quellentiger durch einen überzeugenden 6-0 Erfolg ihre Chancen auf den Aufstieg. Im letzten und entscheidenden Spiel befinden sich die Männer aus dem Vorgebirge in der komfortablen Situation aus eigener Kraft den Aufstieg zu schaffen.

Nachdem im Roisdorfer Forum der Teamgeist aller Beteiligten lautstark beschworen worden war, galt es nun auf die großen Worte auch Taten folgen zu lassen. Da sich Kente und Witty verspäteten, hatte Interimscoach Scholli zunächst lediglich elf Spieler zur Verfügung. Im Tor spielte Krystian, davor Scholli, Wasie und VdK. Im defensiven Mittelfeld Björn und Andi, sowie rechts Guido und links Moses. Sein Comeback im offensiven Mittelfeld gab Sven, der die beiden Stürmer Manni und Tendel mit Pässen versorgen sollte.

Von der ersten Minute an spielten die Tiger, vor ihren drei mitgereisten Schlachtenbummlern Steffi, Falko und Wolli, konzentriert. Die Zweikämpfe wurden sofort angenommen und das in der Vergangenheit zum Teil auftretende „Kick and Rush" Spiel wurde durch ein geordnetes Kurzpassspiel vermieden. Die Abwehr stand gut organisiert und unterstützte dadurch den Spielaufbau. Die erste Chance hatte Andi, der nach einer Flanke mit seinem Schuss scheiterte. Kurze Zeit später brachten die Gastgeber durch einen eklatanten Querpass im eigenen Strafraum Moses in eine aussichtsreiche Schussposition, die er aber leider aus gut 6m nicht nutzen konnte.

Alle guten Dinge sind drei. Nach einer Flanke von Guido nach links auf Sven, erlief dieser den Ball an der Torauslinie, spielte elegant seinen Gegenspieler aus und flankte zu Manni der am langen Pfosten stand und aus 3m per Fuß vollendete. Eine wirklich gelungene Aktion der beiden Offensivkräfte, die die verdiente Führung einbrachte. Kurze Zeit später folgte dann aber der Schock. Manni knickte bei einem Zweikampf im Mittelfeld um und humpelte vom Feld. Der inzwischen eingetroffene Witty ersetzte ihn. Ebenso wurde Kente für Moses eingewechselt. Björn rückte ins linke Mittelfeld, während Kente im defensiven Mittelfeld aushalf. Andi wurde als Ersatz für den verletzten Manni in den Sturm beordert. Dieser Wechsel machte sich kurze Zeit später bezahlt. Nach einem langen Pass auf den durchstartenden Andi, vollendete dieser mit einem perfekt getroffenen Ball aus halbrechter Position aus ca. 16m. Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die Halbzeitpause.

Nach der Halbzeit bot sich dasselbe Bild an. Roisdorf dominierte das Spiel nach Belieben und erzielte den dritten Treffer. Nach einem Querpass von Sven wurde Tendels Schussversuch zunächst geblockt, ehe er mit einem weiteren Schuss den rechten Innenpfosten anvisierte. Von dort sprang der Ball ins Tor. Das war die Vorentscheidung. Zu allem Überfluss für die Gastgeber hatte sich bei dieser Aktion ein Spieler bei dem Pressschlag mit Tendel verletzt und musste ausgewechselt werden. In Unterzahl bemühten sich die Männer vom Bundestag zu einem eigenen Torerfolg zu kommen. Der beschäftigungslose Krystian musste jedoch lediglich einen einzigen Schuss parieren. Auf der Gegenseite knallte Wasie einen Freistoß an die Unterkante der Latte, von da aus sprang der Ball zurück und der gestartete Guido köpfte aus 3m zum vermeintlichen 4-0 ein. Nachdem der Schiri zunächst das Tor gab, wurde es dann doch annulliert, da eine angebliche Torwartbehinderung vorgelegen haben soll. Eine zweifelhafte Entscheidung, die bei diesem Spielstand aber nicht mehr ins Gewicht fiel. Kurze Zeit später bewies Tendel einmal mehr, dass ihm die leichten Tore zu leicht sind. Nach einer schönen Kombination passte Guido aus 5m quer auf den freistehenden Tendel, der unbedingt die Aktion von Mario Gomez gegen Österreich bei der Euro 2008 nachstellen wollte. Dies gelang dem erfolgreichsten Torschützen der Quellen perfekt. Kurze Zeit später machte er es aber wieder besser, als er nach einem Pass von Andi, seinen Gegenspieler „austendelte" und rechts am Torwart vorbei schob. Seine starke Leistung krönte Andi mit seinem zweiten Treffer, als er im 16er nach einem Querpass zum 5-0 vollendete und sich somit als echte Alternative für den verletzten Manni erwies. Mit dem Abpfiff machte Witty dann das halbe Dutzend voll, als er nach einem Pass in den freien Raum, rechts am Torwart vorbeischob.

 

Fazit: Eine wirklich - vor allem auch spielerisch - starke Leistung, die aber wertlos ist, wenn das entscheidende Spiel gegen die Dt. Post nicht gewonnen wird. Jetzt heißt es noch einmal an die Leistungsgrenzen gehen und füreinander einzustehen. Ein SIEG noch und dann wird gefeiert. Nur noch einmal die Krallen zeigen für den Aufstieg. 101% Tigerpower wird benötigt.

 
MW Stachel - Roisdorfer Quellen 0:13 (0:7) PDF Drucken E-Mail
  

 

Am vergangenen Montag betrieben die Spieler der Roisdorfer Quellen „Torkosmetik" und besiegten im anhaltenden Regen die Mannschaft des MW Stachels. Wie bereits in den vergangenen Wochen mehrfach geschehen, konnten lediglich zehn Roisdorfer am Spielgeschehen teilnehmen. Ebenso erging es den Hausherren, so dass auf dem ohnehin kleinen Platz in Graurheindorf zehn gegen zehn gespielt wurde.

Ein mutiger und richtiger Schritt von Trainer Witt war das Auflösen der „Doppelsechs", zugunsten einer weiteren Offensivkraft. Verzichtet werden musste auf Sven, Nils, Matthes, Sascha K., Scholli, Abdel, Nico und Rudi (der leider nach unserem weihnachtlichen Besäufnis relativ selten gesehen wurde).

Im Tor spielte Krystian, davor Wasie, Moses und vdK. Im defensiven Mittelfeld Witty, rechts Andi und links Björn. Im offensiven Mittelfeld Guido und im Sturm Manni und Tendel.

Da es den ganzen Tag geregnet hatte, war der Platz nicht im besten Zustand. Trotzdem begannen die Roisdorfer munter und gingen bereits nach wenigen Minuten mit 1-0 in Führung. Nach einem Freistoß von Wasie hatte Björn aus 12m perfekt abgeschlossen.

Das Spiel verlief fortan zumeist nach demselben Muster. Roisdorf konnte sich ohne Mühe aus der Defensive befreien und mit einem einfachen öffnenden Pass in den freien Raum, die Stürmer auf die Reise schicken. Da das Deckungsverhalten der Hausherren eher schwach ausgeprägt war, konnte nach Herzenslust kombiniert werden. Die einzelnen Tore wirklich detailliert wiederzugeben fällt an dieser Stelle schwer. Nur soviel, Andi und Tendel netzten mit drei und vier Toren am Besten ein. Gefolgt von Björn mit zwei Toren, sowie Manni, Moses und Guido mit jeweils einem Tor. Ungeklärt blieb ein Phantomtreffer, für das sich irgendwie keiner wirklich verantwortlich fühlt.

Insgesamt lässt sich festhalten, dass der Sieg höher hätte ausfallen müssen. Das dies nicht der Fall war lag sicherlich an der teilweise kläglichen Chancenverwertung vor dem Torwart und dem häufigen Abpfeifen wegen Abseits (ca. 15-mal).

 

Fazit: Roisdorf geht gut vorbereitet in die letzten beiden Endspiele. Als nächstes wartet der Dt. Bundestag. In diesem ersten der beiden „Do or die"-Spiele geht es bereits um Alles. Einzig ein Sieg hilft weiter. Deshalb die Bitte an alle Spieler. Versucht bei beiden Spielen da zu sein und nutzt die freie Woche um euch konditionell in Topform zu versetzen winken Wir können es schaffen, wenn wir mindestens elf Mann aufbieten und jeder bis zum Umfallen kämpft. Vielleicht kann ja auch Nils wieder eingreifen? Die Bänder sollten doch wieder verheilt sein winken

 
Deutscher Herold II. - Roisdorfer Quellen 1:2 (1:2) PDF Drucken E-Mail
  

Am vergangenen Montag waren die Quellen Tiger zu Gast bei der Mannschaft des Deutschen Herolds. Da der Herold seine Heimspiele ebenfalls in Dransdorf austrägt, mussten sich die Quellen lediglich in der Gästekabine umziehen.

Ein weitaus größeres Problem stellte die frühe Anstoßzeit dar (17:45 Uhr), da dadurch Sascha Kentenich arbeitsbedingt verhindert war. Zudem fehlten erneut Rudi, Sven, Nico, Abdel, Nils und Tobias. Grippegeschwächt gingen zudem Witty und Guido in das Spiel.

Im Tor spielte erneut Krystian. Davor bildeten VdK, Wasie, Scholli die Abwehr. Als Abräumer wurden Witty und Andi eingesetzt. Im linken Mittelfeld spielte Moses und im rechten Matthes. Komplimentiert wurde die Mannschaft durch Guido im offensiven Mittelfeld und den beiden Stürmern Manni und Tendel.

Der Herold erwischte zu Beginn den deutlich besseren Start. Die Roisdorfer standen zu weit von ihren Gegenspielern weg und überzeugten lediglich durch eine Vielzahl von Fehlpässen. So kam es dann auch nicht von ungefähr, dass der Herold nach einer herrlichen Flanke in den Strafraum und einem Vollspannschuss unter die Latte verdient in Führung gehen konnte. Geschockt durch den erneut frühen Rückstand konnten die Roisdorfer zunächst nur Angriffsbemühungen aufbieten. Der Herold verpasste es in dieser Phase energischer auf das zweite Tor zu drängen, wodurch die Quellentiger allmählich ins Spiel fanden. Nach einer Flanke von Tendel in den Strafraum und einem Befreiungsschlag des Herolds ertönte urplötzlich der Pfiff des Schiedsrichters. Elfmeter für Roisdorf. Andi beteuerte zwar dass er vom Gegenspieler geschubst worden war, allerdings muss ehrlich festgehalten werden, dass zu einem Elfmeter wahrscheinlich etwas mehr gehört. Da aber in der Vergangenheit zumeist solche kritischen Situationen gegen die Quellen entschieden worden war, geht diese ausgleichende Ungerechtigkeit auch mal in Ordnung. Sascha Wasserberg schob den Elfmeter platziert in die vom Schützen aus gesehene linke Ecke. Die Quellen waren wieder zurück im Spiel und konnten sogar 30 Sekunden später den zweiten Treffer erzielen. Was war passiert?

Nach dem Anstoß wollten die Herolder einen weiten Ball nach vorne spielen, der aber von Guido per Kopf abgefangen wurde und dadurch bei Tendel landete. Was danach passierte war einfach hervorragend. Tendel umspielte seinen Gegenspieler und passte rechts in den Lauf von Manni. Dieser ging perfekt bis an die Grundlinie und passte den Ball zu dem mitgelaufenen Tendel. Ohne Mühe schob unser Torschütze vom Dienst aus 5m ein. Mit Sicherheit eines der schönsten Tore in dieser Saison. Von da an hatten die Quellen den Heroldern den Zahn gezogen. Die Zweikämpfe wurden angenommen, die Kombinationen liefen und die Mannschaft spielte einfach einen schönen Fußball. Alle Angriffe der Gastgeber wurden von der sehr starken Abwehr abgefangen. Tendel und Manni wirbelten perfekt im Sturm und wurden immer wieder durch das Mittelfeld unterstützt. In der zweiten Halbzeit erspielten sich die Quellen noch weitere Torchancen, die aber leider ungenutzt blieben. Der eingewechselte Björn fügte sich ausgezeichnet in das Spiel ein und verpasste mit seinem Schuss nur knapp das Tor. Die größte Torchance vergab Tendel, der seinem Namen alle Ehre machte und sich schön durch die gegnerische Abwehr durchgetankt hatte, um dann leider aus 8m am Tor vorbeizuschiessen. Die leichten Tore gefallen ihm wohl weniger winken

Fazit: Der Sieg ging aufgrund einer spielerischen Steigerung in Ordnung. Nächste Woche muss gegen die Oper unbedingt nachgelegt werden. Leider werden Wasie, Matthes und Manni fehlen. Umso wichtiger wäre ein Einsatz von Abdel. Zudem wird auf die Rückkehr von Nils gehofft. Vielleicht kann ja auch Nico für dieses Spiel irgendwie frei bekommen.

Team: Krystian - Stefan vdK, Wasie, Scholli (Björn) - Andy, Witty - Moses, Guido, Mathes - Tendel, Manni

Tore: 1:0 Herold, 1:1 Wasie (Elfmeter), 1:2 Manni

 
BSG Wissen - Roisdorfer Quellen 2:0 (1:0) PDF Drucken E-Mail
  

 

Tapfer gekämpft und trotzdem verloren. Dieser Satz beschreibt treffend die Niederlage unserer Tiger gegen Wissen. Bereits vor Spielbeginn war klar, dass die Liste der Abwesenden eine komplette Kleinfeldmannschaft darstellen würde. In unserem Krankenlazarett lagen Sven, Nils und unser Dauerverletzter Rudi (von dem wir leider in letzter Zeit recht wenig gehört haben). Zudem wurden Wasie, Abdel, Nico, Witty und Moses( der angeblich seine jüdischen Wurzeln auf einem Konzert entdeckte) schmerzlich vermisst. In diesem Faktum liegt wohl auch die Ursache für unsere Niederlage, da uns Korsettstangen unseres Teams fehlten und wir deshalb nur zu zehnt antreten konnten. Im Tor stand Krystian, während davor Scholli, Kente und VdK verteidigten. Davor bildeten Andy und Björn das defensive Mittelfeld. Über die Flügel sollten Matthes und Guido für Unterstützung sorgen. Komplimentiert wurde unsere Aufstellung durch Tendel als hängende Spitze und Manni als einziger Stürmer.

Zu Beginn war von der zahlenmäßigen Unterlegenheit wenig zu bemerken. Die Quellen spielten munter nach vorne und konnten durch einige gefällige Aktionen überzeugen. So scheiterten Tendel und Manni nach Zuspielen knapp, als sie das Tor verfehlten. Diese ersten 15 Minuten boten die Möglichkeit die Punkte zu entführen. Gefälligen Kombinationen fehlte aber leider jeweils das Erfolgserlebnis. Die Heimmannschaft stellte sich danach geschickter auf die Gäste ein und nutzten ihre numerische Überlegenheit aus. Geschickt verteilten die Wissener den Ball und nutzten die für die Roisdorfer unglückliche Tatsache, dass der Platz recht große Ausmaße aufwies.

Die Angriffe der Gastgeber wurden gefährlicher, so dass nach mehreren guten Ansätzen der schon verdiente Führungstreffer fiel. Der Spielmacher von Wissen setzte sich in dieser Szene gegen zwei Roisdorfer durch, die die Möglichkeit eines taktischen Fouls verstreichen ließen, passte an der Grundlinie innerhalb des 16ers quer, so dass der Stürmer wenig Mühe hatte aus 3m einzuschieben. Von da an kontrollierten die Hausherren das Spielgeschehen.

Nach der Halbzeit versuchten die Roisdorfer noch mal alle Kräfte zu mobilisieren, scheiterten aber vor dem Tor. Nach einem Konter stand Tendel halbrechts vor dem Tor, konnte diese Chance aber leider nicht nutzen. Da Roisdorf den Abwehrverbund lockern musste, kamen die Wissener zu einigen guten Kontergelegenheiten, die sie aber zunächst durch ihr umständliches Spiel und durch einige gekonnte Rettungsversuche unseres Torwarts,sowie unserer Verteidigung, eher kläglich vergaben. Kurioserweise schaffte es ein Wissener eine Bogenlampe die sich 3m vor dem Rosidorfer Gehäuse senkte über das leere Tor zu köpfen.

Schließlich gelang mit dem Schlusspfiff, nach einem erneuten Konter, das 2-0.

Fazit: Wissen geht als verdienter Sieger vom Feld. So viele Ausfälle sind leider nicht zu kompensieren. Das Spiel hätte und wäre aber wohl bei einem frühzeitigen Treffer von Roisdorf anders gelaufen. Das Thema Aufstieg ist damit (wieder einmal) abgehakt.

 
<< Start < Zurück 1 2 3 Weiter > Ende >>

Seite 1 von 3
Joomla SEO powered by JoomSEF

Information | Kontakt | Impressum
© 2010 BSG Roisdorfer Quellen e.V. - Alle Rechte vorbehalten
Die Homepage wird gesponsert von Frisör Palm