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Habemus Aufstieg!!! Es ist vollbracht. Die Quellentiger sicherten sich mit einem 2-1 Erfolg über die Dt. Post die Rückkehr in die B-Klasse. Bereits vor dem Spiel war jedem Beteiligten bewusst, dass das kein normales Spiel werden würde. Der Aufstieg konnte nur durch einen eigenen Sieg gesichert werden, da man ansonsten auf die Schützenhilfe des Bundestages angewiesen war, die zeitgleich gegen den Herold spielten. Auf diese Hilfe hätten die Männer aus dem Vorgebirge aber vergeblich gehofft. Nachdem die Quellentiger in der Vorwoche mit 6-0 über den Bundestag triumphierten, fertigten die Herolder gestern mit demselben Ergebnis ihren Gegner ab.
Es lag also an den Quellen selbst den Aufstieg sicherzustellen. An mangelnder Unterstützung konnte es nicht liegen, da die Anzahl der mitgereisten Schlachtenbummler größer war, als der Kader der Quellen, die erneut mit lediglich elf Spielern auskommen mussten. Sascha Kentenich schaffte es leider nicht rechtzeitig zum Platz, da sich seine Kunden dazu entschlossen, die abendlichen Lebensmitteleinkäufe mit dem Erwerb eines Fernsehers zu krönen. Zum Redaktionsschluss war ungewiss, ob es sich dabei um Anhänger des Herolds handelte.
Neben den üblichen Ausfällen der Vorwochen, gesellte sich vergangene Woche Manni hinzu, der leider mit einem Wadenbeinbruch eine fünfmonatige Zwangspause einlegen muss und sich einer OP unterziehen wird. An dieser Stelle gute Besserung und die Hoffnung auf eine baldige Rückkehr.
Im Tor spielte erneut Krystian, der wie schon die Spiele zuvor einen sicheren Rückhalt darstellte. Davor Wasie, Scholli und VdK. Im defensiven Mittelfeld Moses und Witty. Rechts Guido und links der gesundheitlich angeschlagene Björn. Im offensiven Mittelfeld Sven, sowie im Sturm Tendel und Andi.
Für die Postler ging es eigentlich um die goldene Ananas, da sie sich bereits aus dem Aufstiegsrennen verabschiedet hatten. Dies bremste aber keineswegs ihre Motivation. Im Gegenteil; Sie machten eher den Eindruck, dass sie alles unternehmen wollten um die erhoffte Aufstiegsparty zu verhindern.
Roisdorf begann nervös. Die Zweikämpfe wurden zwar angenommen, jedoch war die Bedeutung dieses Spiels jedem bewusst. Die Kombinationen der vergangenen Wochen liefen nicht wie gewohnt, viele Bälle wurden gemäß dem Motto: „Auf Nummer sicher gehen“, geklärt. Aber in diesem Spiel ging es nicht darum einen Schönheitspreis zu gewinnen. Obwohl die etwas überraschende Führung einen solchen verdient gehabt hätte. Nach einem langen Ball auf den linken Flügel setzte Tendel dem eigentlich schon verlorenen Ball nach und setzte sich grandios links durch. Sein Querpass in den 16er erreichte Andi, der seine Form der vergangenen Wochen konservieren konnte und zum 1-0 verwandelte. Der Jubel war natürlich grenzenlos. Kein Gegentor und der Aufstieg wäre vollbracht. Das Spiel wurde von Minute zu Minute härter und umkämpfter, was leider auch daran lag, dass der Schiedsrichter verpasste frühzeitig ein Zeichen in Form einer gelben Karte zu setzen. Es wurde auf dem Platz mehr lamentiert als gespielt, wodurch der Spielfluss vollends verloren ging. Die Postler, die vor allem eine körperlich starke Mannschaft aufboten begannen sich einen Einbuch im Guinnessbuch zu sichern, als sie fortan pausenlos wechselten. Insgesamt wurden sicherlich 15-20 Wechsel durchgeführt, die den Eindruck erweckten, dass man sich in einem Spiel der Bambinis befand. Diese Regelung sollte noch mal überdacht werden.
Das Spiel war weiterhin ausgeglichen, Chancen eher Mangelware. Der Post gelang es aber ihre Spielanteile zu erhöhen, so dass der Ausgleich keine Überraschung darstellte. Nach einem Angriff über die rechte Seite flankte ein Postler in den Strafraum, wo der Stürmer wenig Mühe hatte den Ausgleich zu erzielen. Ein schönes Tor, an dem es für Krystian nichts zu halten gab.
Der Schock hielt aber nicht lange an. Sofort waren die Quellen bemüht die erneute Führung zu erzielen. Nach einem Pass in die Mitte setzte Tendel gut nach, drang in den Strafraum ein und vollendete zur erneuten Führung. Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die Halbzeit.
Auch nach dem Seitenwechsel entwickelte sich kein kulinarischer Genuss. Roisdorf war eher darauf bedacht die Defensive zu stärken, wodurch die Entlastungsangriffe Mangelware wurden. Zudem waren erste Ermüdungserscheinungen und Schmerzen zu vernehmen. Mehrere Spieler hätten eine Pause benötigen können, während die Postler fröhlich weiter wechselten. Erschwerend hinzu kam die Tatsache, dass der relativ teilnahmslos pfeifende Schiedsrichter vermehrt gegen die Roisdorfer entschied. Trotz allem sollte aber betont werden, dass es für die Schiedsrichter in solchen Spielen auch nicht einfach zu entscheiden ist, da z.T. leichte Berührungen mit einem ohrenbetäubenden Schrei begleitet werden. Deshalb gilt der Dank den Unparteiischen, die sich bereit erklären die Spiele nach bestem Wissen und Gewissen zu leiten.
Zurück zum Spiel. Die Post schaffte es mehrfach gefährlich vor das Tor der Roisdorfer zu kommen, die verbissen versuchten die Führung über die Zeit zu bringen. Eine unglaubliche Ruhe strahlte hierbei Krystian aus, auf dem sicherlich der größte Druck lastete. Wasie erklärte dem Gegner zwischenzeitlich in Trash-Talk Gesprächen das er aufsteigen würde 
Ca. 15 Minuten vor Spielende hatte Sven die Entscheidung auf dem Fuß, als er nach einer Flanke in den Strafraum über das Gehäuse schoß. Auf der Gegenseite rettete Krystian mit einer hervorragenden Parade die Führung. Ein weiterer Versuch der Post ging über das Gehäuse. Kurze Zeit später war das Spiel vorbei und der Jubel kannte keine Grenzen mehr. Serbische Verhältnisse traten ein, als mitgereiste Ultras und Spieler bengalische Feuer zündeten. Sekt wurde verspritzt, Bier getrunken und Freudengeschrei angestimmt. Diese Feierlichkeiten wurden in der Kabine und der Dusche fortgeführt. Über Internas wurde aber unter allen Beteiligten Stillschweigen vereinbart.
Fazit: Aufstieg! An dieser Stelle sollen die Aufstiegshelden einzeln gewürdigt werden.
Nils Albrecht: Auch dieses Jahr zeigte Nillobitch erneut starke Paraden, wusste aber auch stets wann er seine Vorderleute mit gewollten Fehlern aufwecken musste. Leider zog er sich einen Bänderriss zu, wodurch er uns die letzten Spiele nicht mehr zur Verfügung stand. In der B-Klasse wird aber wieder angegriffen.
Krystian Zikeli: Er erzielte in seinem ersten Spiel sofort sein erstes Tor. Danach half er als Ersatz im Tor aus. Er war aber mehr als ein Ersatz und glänzte in unserem entscheidenden Spiel durch eine tadellose Leistung.
Sascha „Wasie“ Wasserberg: Er stellte seine persönlichen Bedürfnisse hinten an. Wasie, der eigentlich lieber im Sturm spielen würde, organisiert die Abwehr tadellos. Klare Kommandos, kaum Stockfehler, eine ausgezeichnete Technik. Steigerungsbedarf besteht noch bei der Ausführung der Standards.
Stefan „Bundesscholli“ Scholz: Nachdem er eigentlich wegen anhaltenden Leistenbeschwerden aufhören wollte, erlebte er in dieser Saison seinen zweiten Frühling. Laufduelle verhindert er durch ein exzellentes Stellungsspiel und ein perfektes Zweikampfverhalten.
Stefan „VdK“ van der Koelen: Dieser Mann hat keine Lunge, wodurch er einen extrem hohen Bewegungsradius hat. Sehr souverän und zweikampfstark erinnert er in seiner Spielweise an Per Mertesacker. Unvergessen sind seine Torschüsse, die zumeist im Seitenaus landeten 
Sascha Kentenich: Der Turm in der Abwehr. 100% seiner Kopfballduelle gewonnen. Beinhart im Zweikampf. Aus eigener Trainingserfahrung weiß ich, dass ein Zweikampf gegen ihn schmerzvoll ist.
Daniel „Onkel Witty“ Witt: Allrounder, kann fast überall eingesetzt werden und überzeugt durch Laufbereitschaft, Zweikampfverhalten und Technik. Räumte als 6er vor der Abwehr einiges weg. Ganz stark.
Björn „Bülent“ Lamprichs: Wurde von Spiel zu Spiel stärker und erzielte drei wichtige Tore. Extrem stark bei Standards. Biss auch bei Krankheit auf die Zähne und half der Mannschaft.
Guido "Gliedo", "Starreporter" Rübhausen: Gute Technik, hohe Laufbereitschaft und starker Kampfgeist prägen seine Art Fussball zu spielen.
Andreas Krutwig: Überzeugte durch die meisten gelben Karten, die er sich für Meckern abholte . Sehr hohe Laufbereitschaft. Spielte den größten Teil der Saison mit Witty gemeinsam auf der Doppelsechs, ehe er in den Sturm berufen wurde. Erzielte in den letzten beiden Spielen, zwei ganz wichtige Tore. 8 Tore und 9 Assists sprechen wohl für sich.
Abdel Aouinat: Er absolvierte leider nur 6 Spiele für uns, in denen er aber dreimal einnetzte. Trotz der geringen Anzahl an Spielen, hat er mit Abstand die meisten Gegenspieler ausgetanzt. Hoffentlich kann er uns nä. Jahr öfters helfen.
Matthias „Moses“ Palm: Van the Moses-man. Während er im Training reihenweise einnetzte, erzielte er aufgrund seiner einzigartigen Technik dieses Jahr drei Tore. Sagenhaft. Ansonsten überzeugte er als Terrier im Defensivverbund und im linken Mittelfeld.
Nico „Model“ Schäfer: Ein hervorragender Fußballer, der das aber auch weiß. Spielte zweimal für uns und traf sogleich auch zweimal. Sein wunderschöner Freistoßtreffer über die Mauer wurde von ihm selber bemängelt, da dieser nicht im Winkel landete. Hoffentlich kann er uns in der B-Klasse öfter unterstützen.
Matthias „Matthes“ Stapf: Steht uns leider nicht die ganze Saison zur Verfügung, da er noch in einer weiteren Betriebsmannschaft in der Karibik spielt. Überzeugte durch seine ansehnliche Ball-Raum Verteidigung.
Sven Stapf: Ich ziehe meinen Hut. Obwohl sein Knie nur noch an einem seidenen Faden hängt, opfert er sich für die Mannschaft auf. Er lenkt das offensive Spiel im Mittelfeld. Wenn er dabei ist, dann haben wir eine ganz andere Qualität. Chapeau!
Manfred „Manni“ Hoffmann: Bitte werde ganz schnell wieder gesund. Zog sich eine schwere Verletzung zu, die ihn aber hoffentlich nicht zurückwirft. Seine teilweise mangelhafte Technik, gleicht er mit einer unbeschreiblichen Schnelligkeit wieder aus. Dafür beneide ich ihn. Immer gut gelaunt. Manni mach keinen Mist und komm zurück.
Sascha „Tendel“ Mönch: 18 Spiele, 18 Tore! Muss man da noch mehr sagen?! Leichte Tore lehnt er kategorisch ab und tendelt sich, egal wie viele Tritte er abbekommt, durch die gegnerischen Abwehrreihen. Das Auge für den Mitspieler fehlt ihm teilweise, wodurch er aber auch den einen oder anderen Treffer erzielt hat.
Fans, Supporter: Danke! Danke! Danke! Auch unser größtes Gemurkse habt ihr bei Wind und Wetter ertragen. Auf dem Platz merkt man diese Unterstützung. Kraftreserven werden freigesetzt, die sonst nicht möglich sind.
Fazit: Vielen Dank für eine geile Saison!
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